Petextrian – Fords Personenbewegungsanalyse

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Der Autohersteller Ford will ab kommendem Jahr seinen Unfallvermeidungsassistenten mit Passantenerkennung im Ford Fusion auf den Markt bringen.

Da sich die Smartphones weltweit durchgesetzt haben, bedeuten sie gleichermaßen auch eine Ablenkungsgefahr im Verkehr. Nicht nur im Auto, sondern auch die Passanten sind gefährdet; etwa auf Kreuzungen. Inzwischen gibt es sogar einen Begriff für Menschen, die während des Gehens auf dem Smartphone etwas schreiben: Petextrian; ein Mix aus Pedestrian (Passant) und Texting (schreiben).

ford-passantenerkennungssystem

Alle acht Minuten wird in den USA eine Person bei einem Unfall verletzt, die zu Fuß unterwegs war. Diese Zunahme an Unfällen mit Passanten, wird mit den sogenannten Petextrians in Zusammenhang gebracht.

Der Autohersteller Ford will dieser Steigerung mit dem Pre-Collision Assist inklusive Passantenerkennung entgegentreten. Die neue Version hat man, mit einer Bewegungsanalyse der Passanten, verbessert. Damit soll ein etwaiger Unfall mit Passanten vermieden oder in der Schwere reduziert werden.

Die Datenbank des Systems umfasst mehr als 240 Terabyte von echten Verkehrsdaten, womit man die Bewegungsmuster analysiert und eine Prognose erhält. Die Sensorik besteht aus einer Kombination von Radar- und Kamerasystemen, die des Fahrzeugs Umwelt erfassen. Wird eine Gefahr erkannt, gibt es eine visuelle und eine akustische Warnung, wobei das Audiosystem stumm geschaltet wird. Bremst der Mensch nicht, reagiert das Fahrzeug von selbst, also autonom. Wobei man, mit Blick auf Tesla,  unterstreicht, dass das System den Menschen nicht ersetzt und dieser immer aufmerksam sein muss.

Bisher war das System in den Nutzfahrzeugen Transit und Custom integriert. Das neue Unfallvermeidungssystem wird ab 2017 im Ford Fusion debütieren. Weitere Systeme im neuen Ford Fusion werden der Spurhalte-, der Toter-Winkel- und der  Parklenkassistenten, sowie der ACC sein.

Pressemitteilung

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