Optimus Ride & das Autonome Fahren

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Das Unternehmen Optimus Ride will das Autonome Fahren von einer anderen Seite her angehen.

Ryan Chin ist der Chef des Unternehmens Optimus Ride, welches sich letztes Jahr aus einer MIT Initiative heraus gründete und hat seinen Sitz in Cambridge (Massachusetts) hat. Das Unternehmen blickt aus der Frage der sozialen Vorteile auf das Autonome Fahren und hat rund eine Million US-Dollar eingesammelt.

Big Data

Aus dieser Perspektive, so der Spectrum.IEEE Artikel, ist es von Nachteil in einer Welt zu leben, wo Privatautos von selbst fahren. Dabei geht es aber weniger um die Sicherheit im Verkehr, als mehr um die Umweltverschmutzung. Einige Studien weisen darauf hin, dass das Autonome Fahren mehr Verkehr auf die Straße bringen würde und damit würde sich auch der Spritverbrauch erhöhen.

Aus der Sicht von Chin würden viele Menschen in Autonomen Hummern sitzen, um eine Runde um den Block zu fahren. Aber man müsse die Auslastung der Fahrzeuge verbessern und Leerfahrten vermeiden. Dies sei eine mathematische Aufgabe: Ein System mit möglichst wenig Autos, das das Gros der Menschen befördert.

Um das Problem zu lösen, will man nun einen autonomen, elektrisch angetriebenen Prototypen entwickeln, der als Taxi oder als Mobilitätsdienst angeboten werden soll. Dabei soll die Kapazität optimiert werden, so dass die Autos möglichst wenig herumstehen – außer zum Aufladen. Schon nächstes Jahr will man in die Testphase übergehen. Dabei bleibt man aber dem öffentlichen Verkehr fern. Wo sich das Testgelände befindet, wurde nicht gesagt.

Es gehe nicht darum, den menschlichen Faktor auszuschalten. Ein Autonomes Auto, dass immer nach den Regeln fahren würde, würde nicht der Verkehrsrealität entsprechen. Zudem sei die Forschung zur Fußgängererkennung noch in den Kinderschuhen, wobei informelle Kommunikation noch nicht erkennbar sei.

Als Zwischenlösung, bis die Technik so weit sei, empfehle man in städtischen Gebieten spezielle Zonen für das Autonome Fahren bei niedriger Geschwindigkeit. Damit hätte man Forschungsmöglichkeiten unter realen Bedingungen, die nach dem Erreichen der technischen Machbarkeit ausgeweitet werden könnten. Wenn nur eine Stadt damit beginnen würde, würde das schnell die Runde machen, so Chin.

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