Nissan widmet sich der informellen Kommunikation

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Für das Autonome Fahren braucht es die Fähigkeiten, das menschliche Verhalten zu verstehen.

Das menschliche Verhalten ist für Maschinen verwirrend und muss erlernt werden – allen voran die informelle Kommunikation, so eine Forscherin aus dem Hause Nissan.

2017 Nissan Qashqai Quelle Nissan

2017 Nissan Qashqai Quelle: Nissan

 

Informelle Kommunikation ist beispielsweise eine Winkbewegung mit der Hand, um anzuzeigen, dass man jemandem die Vorfahrt gibt. Solche Situationen müssen die Autonomen Fahrzeuge erlernen, wenn es auch mühsam ist – davon ist die Chefforscherin von Nissan, Melissa Cefkin, überzeugt.

Dies wird eine Herausforderung, denn die Variationen sind unzählig – abhängig von dem Verkehrsfluss, dem Ort und der Zeit.  Vor allem vor dem Hintergrund, dass die meisten Menschen die Fahrzeuge bei der Einführung von außen erleben werden. Daher untersucht sie das menschliche Fahrverhalten, um es zwischen natürlicher Reaktion und erlerntem Verhalten zu unterscheiden. Derart will man es den Maschinen beibringen.

Tatsächlich haben Forschende aus Osnabrück erst vor Kurzem dargelegt, dass es möglich ist, dem Computer die menschliche Moral beizubringen.

Cefkin geht davon aus, dass es Jahre dauern wird, bis Autonome Fahrzeuge das menschliche Verhalten korrekt interpretieren werden. Und auch dann bleibt es ein dynamischer Prozess.

Quelle (englisch)

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