NHTSA kritisiert Kalifornien

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Die US-Verkehrsbehörde hat Kalifornien für ihren Gesetzesansatz für das Autonome Fahren kritisiert.

Gerade der US-Bundesstaat Kalifornien plant strengere Regeln bezüglich eines Gesetzes für das Autonome Fahren. In diesem Bundesstaat sitzen nicht nur Google und Tesla, auch viele Autohersteller haben Forschungshäuser im Silicon Valley.

US-Flagge

Zwar war Kalifornien der zweite Bundesstaat der USA, wo es überhaupt möglich war, das Autonome Fahren zu testen, aber inzwischen seien die Hürden zu hoch, so auch die US-Verkehrsbehörde NHTSA, die sich für die Einführung der Technik stark macht.

Der bisherige Plan des Bundesstaates, so die Beschwerden der Industrie, würde die Innovationskraft ausbremsen. Derart ist es vorgesehen, dass die Autohersteller gezwungen werden, aufzuzeigen, wie sie die Privatsphäre und die Sicherheit garantieren, sowie weitere fahrzeugspezifische Informationen preiszugeben. Dafür müssen sie einen 15 Punkte Bericht abgeben, bevor sie überhaupt auf die Straße dürften. Das Startup GeoHot hat dies bereits zur Aufgabe des Projekts bewegt.

Die Idee für diesen 15 Punkte Plan in Kalifornien hat man aber ausgerechnet von den 15 Richtlinien der US-Verkehrsbehörden abgeleitet. Die NHTSA sagte dazu im Repräsentantenhaus diese Woche, dass diese Regeln extra als Richtlinien formuliert wurden, was nicht bedeute, dass man alles komplett und obligatorisch umsetzen müsse.

Der Chef dieser Behörde sagte auch, dass es wenig Sinn für die Autonome Fahrtechnologie mache, wenn es für verschiedene Staaten verschiedene Verkehrsregeln gäbe. In den USA ist die Verkehrsgesetzgebung in der Hand der einzelnen Bundesstaaten. Alle wollten eine bundeseinheitliche Regelung und keiner will einen Flickenteppich, so die Washington Post.

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