Neues von der Teststrecke

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Die deutsche Teststrecke auf der A 9 in Bayern soll bis 2017 mit Radar ausgestattet werden.

Dass die A 9 mit Radarsensoren ausgestattet wird, ist ja bekannt. Am 13. Juni hat man sich nun getroffen, um das Projekt einzuweihen und die Verträge zu unterschrieben.

Dobrindt Testfeld A 9

Dobrindt Testfeld A 9

Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat diese Woche die Verträge mit Infineon und Siemens geschlossen, um Radarsensoren entlang des deutschen Testfelds auf der A 9 zu installieren. Damit will man die Vernetzung verbessern und den Verkehrsfluss in Echtzeit erfassen.

Die Daten sollen zur Analyse des Verkehrs herangezogen werden und werden über die mCLOUD zur Verfügung gestellt, womit Unternehmen neue Geschäftsmodelle entwickeln können. Als Anwendungsbeispiele nennt das Ministerium eine persönliche Empfehlung für die Spur. So soll je nach Autokapazität und Verkehrsaufkommen, das Auto über die Daten der Sensoren die optimale Fahrbahn ermittelt. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen könnten dem Verkehrsaufkommen angepasst werden und durch Algorithmen könnte man vor Risiken auf der vorliegenden Strecke informieren.

Zu Beginn sollen in etwa zehn Radarsensoren installiert werden, die aber erst nächstes Jahr aktiviert werden sollen. Die Kosten für die Installation teilen sich das BMVI und die beiden Unternehmen: Siemens und Infineon. Weitere Projekte, die auf dem Testfeld erforscht werden, sind beispielsweise die Etablierung des 5G LTEs und die Kartographierung der Straßen für Autonomes Fahren.

BMVI Pressemitteilung

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