Neues von der Klage Googles gegen Uber

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Es gibt Neuigkeiten von der Klage von Google gegen Anthony Levandowski von Uber.

Die zweite Runde der Klage von Google gegen Anthony Levandowski, der bei Uber beschäftigt ist, hat schon im März begonnen. Zwischendurch gab es einen Antrag, die Öffentlichkeit durch ein Schiedsgericht herauszuhalten. Dennoch gibt es nun neue Informationen zu dem rechtlichen Streit.

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Der Klageschrift nach, hat Anthony Levandowski, der damals bei Google arbeitete, nicht nur an Uber vertrauliche Informationen weitergegeben. Bevor er als Chef des Programms zum Autonomen Fahren zu Uber wechselte, soll Levandowski auch anderen Unternehmen Daten zu dem für das Autonomen Fahren wichtigen Lidarsensor zugespielt haben. Dazu gehört auch das Unternehmen Otto, das er gründete und das von Uber aufgekauft wurde. Viel Aufmerksamkeit hat man mit dem Transport von Bier durch einen Autonomen Lkw gewonnen.

Google soll Levandowski rund 120 Millionen US-Dollar als Boni gezahlt haben. Der Anklage nach soll er das Geld für den Aufbau einer eigenen Firma genutzt haben, die als Konkurrenz zu Google etabliert werden sollte. Die Übergabe von Geschäftsgeheimnissen soll demnach geplant gewesen sein und reiche bis ins Jahr 2012 zurück.

Konkret geht es um den Lidarsensor von Google. Lidar ist für das Autonome Fahren essentiell und dient der Umweltwahrnehmung und der Verortung des Wagens. Die Technik ist sehr teuer, jedoch gibt es inzwischen günstigere Modelle.

Die anderen Firmen, die vom Geheimnisverrat Levandowskis ihren Gewinn gezogen haben sollen, seien Odin Wave und Tyto Lidar. Bei Odin Wave steht Levandowski offenbar seit 2012 auf deren „Gehaltsliste“. Schon 2013 sei aufgefallen, dass das Unternehmen die selben Teile kauft, wie Google für sein Lidarsensor. Anthony Levandowski widerspricht diesen Aussagen. Google will weiterhin beweisen können, dass Levandowski auch mit Tyto Lidar an einem Autonomen Prototypen gearbeitet habe.

In beiden Fällen soll Levandowski überlegt haben, die jeweiligen Firmen zunächst mit der Technik zu versorgen und dann zu übernehmen. Daher gab 2015 auch Überlegungen von Google, Lidarsysteme von Tyto zu kaufen – was von Levandowski initiiert wurde. Außerdem wurde Tyto im Mai 2016 von Otto übernommen, kurz bevor Otto von Uber aufgekauft wurde.

Die Klageschrift soll, so der The Guardian, am Montag veröffentlicht worden sein, geht wohl aber auf den Oktober letzten Jahres zurück. Auch Lior Ron, ein Mitbegründer von Otto, soll unter Verdacht stehen, mit den Vorgängen zu tun zu haben.

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