Motorradsicherheit: Kommunikation von Autotalks

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Das Unternehmen Autotalks hat die Motorradvernetzung entwickelt, die die Unfallzahlen senken soll.

Das israelische Unternehmen Autotalks, ein Spezialist für Fahrzeugkommunikation, entwickelte eine Motorradvernetzung, die man als B2V (Bike 2 Vehicle) bezeichnet. Das Ziel der Entwicklung ist es, die Unfallzahlen von Motorrädern deutlich zu reduzieren. Für die Entwicklung kooperiert man auch mit Bosch und mit Ducati.

Die Basis der Entwicklung ist der Autotalks-Chipsatz und die Erkennung von Motorrädern, die dem menschlichen Auge entgehen. Wie bei Bosch setzt man dabei auf ein Relais-System oder Multi-Hopping. Derart werden die Informationen über andere Fahrzeuge verteilt und so können auch die Warnungen vor gefährlichen Situationen weitergegeben werden. Die Datenübertragung erfolgt über DSRC (Dedicated Short Range Communications). In Michigan setzt man ebenfalls auf diesen Standard.

Die Integration der Autotalks-Technik soll einfach sein und nur wenig Strom verbrauchen. Dennoch bleibt es relativ klein und ist flexibel bezüglich der Antenne, was für Motorräder wichtig ist. Die Verbindung erfolgt via Bluetooth qua CRATON2.

CRATON2 wurde für Autonomes Fahren entwickelt und impliziert ein IEEE802.11p Modem, ein V2X Hardware Security Module (eHSM) und den ARM Cortex A7 Prozessor. Damit ist auch der eCall gewährleistet. Der CAN MCU sei optimal gesichert. CRATON2 erlaubt externe WLAN Hotspots und soll die Entwicklungskosten reduzieren.

Quelle

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