MIT-Forum zum Autonomen Fahren

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In den USA nimmt der Diskurs über das Autonome Fahren an Fahrt zu. Am MIT gab es eine Gesprächsrunde mit dem Chef der NHTSA dazu.

Im Januar hat die US-Regierung vier Milliarden US-Dollar an Fördergeldern aufgelegt und die Verkehrsbehörde NHTSA hat angekündigt, die Gesetze für das Autonome Fahren in Angriff zu nehmen – derart hat man sich auch gegenüber Google erklärt, da in Kalifornien strengere Regeln angelegt wurden.

US-Flagge

Zum Gespräch mit Bryan Reimer im Forum des Massachusetts Institute of Technology (MIT) mit dem Thema „The Present and Future of Automated Driving“ kam der Leiter der US-Behörde NHTSA, Mark Rosekind. Dieser war trotz der neuerlichen Aussagen der Behörde recht zurückhaltend. Man wisse nicht, was die Zukunft bieten werde, daher sei es zu früh den wirklichen Automatisierungsgrad auszumachen, auf den man sich einstellen soll, führte er aus.

Ob man wirklich die Vollautonomie erreiche, also die Vorstellung, dass man während der Fahrt schläft oder Kreuzworträtsel löst, sei fraglich. Allerdings unterstütze man die Vorhaben, die Sicherheit durch Automatisierung zu erhöhen.

Binnen eines halben Jahres will man ein gesetzliches Regelwerk vorlegen. Der Mensch muss aber im Zentrum der Mobilität der Zukunft stehen, so seine Prämisse dafür. Genau wie Sicherheitsgurte und Airbags, versprechen die Systeme Leben zu retten – vor allem in Kombination mit einer Vernetzung der Fahrzeuge. Dies wird aber entweder sehr viel Geld an Umrüstung kosten oder noch bis zu 30 Jahre andauern.

Derweil hat das US-Verkehrsministerium beschlossen die Frequenz 5,9 Gigahertz für die Dedicated short-range communications (DSRC), also die Vernetzung bereitzustellen. Darüber soll sowohl die Car2Car-, als auch die Car2X-Kommunikation erfolgen.

In puncto Datenschutz und Datensicherheit sagte Rosekind, dass es hierzu tatsächlich noch einigen Handlungsbedarf gäbe, um das Autonome Fahren zu ermöglichen.

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