Mercedes-Benz S-Klasse auf dem Weg zu Level 4

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Die neue S-Klasse des Herstellers Mercedes-Benz kann von selbst die Spur wechseln und nähert sich Level 4 (Hochautonomie).

Audi bringt im nächsten Jahr mit den neuen Audi A8 einen Level 3 Wagen heraus, der streckenweise das Fahren komplett übernimmt. Die neue S-Klasse von Mercedes-Benz kann aber nicht nur die Spur halten, sondern auf Befehl auch wechseln.

S-Klasse Mercedes Benz

S-Klasse Mercedes Benz. Quelle: Daimler

Schon die Vorgängermodelle der S-Klasse verfügten über Assistenzsysteme, die das Fahrzeug in die Teilautonomie erhoben. Mit der neuen S-Klasse kommt man der Hochautonomie nahe.

Im Zentrum steht das System Distronic (Abstandshalter) und der Lenkassistent, der bei Kurven helfen kann. Das System reduziert nun auch vorausschauend die Geschwindigkeit bei Kreisverkehren, Mautstellen oder Kreuzungen. Im Stau folgt das Auto von selbst dem Vorderwagen.

Und es gibt ein neues System: Der Spurwechselassistent, der nun aktiv ist. Fährt man auf der Autobahn, kann der aktive Spurwechselassistent in Aktion treten. Per Antippen des Blinkers nimmt das Fahrzeug das Manöver zwischen 80 und 180 km/h vor. Dabei wird die Spurfreiheit für zehn Sekunden überprüft und der Vorgang wird auf dem Display dargestellt.

Die Sensorik schaut nun 250 Meter weit und kann die Daten mit dem Kartenmaterial abgleichen, was auch das Distronic System unterstützt. Die Kameras erlauben den aktiven Geschwindigkeitslimit-Assistent zuzuschalten, der Teil des Verkehrszeichenassistenten ist. Das System erkennt nun auch Schilderbrücken und Baustellenschilder.

Auch die Geschwindigkeit nach Straßentyp ist einprogrammiert, sodass man auf der Landstraße nicht zu schnell fährt. Innerorts wird ebenfalls erkannt. Ansonsten kann man die Wunschgeschwindigkeit selbst eingeben.

Die Übergabe an den Menschen wird durch Symbole dargestellt: Lenkrad mit Händen auf den beiden Displays. Im Modus Eco kann man auf auf der Landstraße von selbst fahren, auf der Autobahn bis 210 km/h. Des Weiteren werden nun auch topographische Eigenschaften wie Gefälle im Sparmodus berücksichtigt.

Ein automatisierter Sicherheitsaspekt ist die Autonome Notbremse oder wie es bei Mercedes-Benz heißt: aktive Nothalt-Assistent. Sprich, das System warnt und bremst schließlich, wenn der Mensch es nicht tut. Dabei weicht das System dem Hindernis zusätzlich aus. Gibt es keine Reaktion des Menschen kommt das Fahrzeug zum Stillstand und der Notruf wird gewählt. Der hintere Verkehr wird ab 60 km/h mit Warnblinken informiert.

Auch vor Kreuzungen wird gebremst, wenn eine Gefahr übersehen wird. Der Querverkehr wird dabei auf eine mögliche Kollision überwacht. Weitere Systeme sind der aktive Tote-Winkel-Assistent, der von 10 bis 200 km/h seitliche Kollisionen mit Fahrrädern oder Fahrzeugen verhindern kann.

Die neue S-Klasse ist zudem vernetzt. Dabei warnt eine Stimme vor kritischen Gefahren. Die Warnungen bekommt das System aus der Verbindung mit der Infrastruktur. Die Verkehrsdaten werden für die jeweilige Strecke ausgegeben: Floating Car Data.

Die Sprachbedienung geht auf LINGUATRONIC zurück, die nun mehr Features steuern kann. So beispielsweise die Klimaanlage, die Sitzheizung, die Massagefunktion der Sitze oder das HuD. Außerdem kann man per Sprache fahrzeugbezogene Informationen bekommen, wie das Tempolimit oder der Stand der Tankfüllung.

Die Sensoren des Fahrzeugs erkennen auch Unfälle, die in Abwesenheit passieren, wie auf dem Parkplatz. Dafür muss man die Sonderausstattung EDW buchen und erhält sofort eine Nachricht über die Mercedes me App – inklusive Uhrzeit, Ort und Schadensmeldung. Das System ist ab 2018 verfügbar.

Mitteilung

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