Marakby (Ford): Schön-Wetter Autonomes Fahren & Rechenkapazität

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Der Schlüssel zum Autonomen Fahren läge in der Rechenkapazität, so der Entwicklungsleiter von Ford, Sherif Marakby. Und es gab einen Ausblick auf die Einführung der Technik bei Ford.

Die Vielzahl an Informationen, die beim Autonomen Fahren entstehen, müssen verarbeitet werden. Das braucht viel Rechenkapazität. Der Abteilungsleiter für Entwicklung bei Ford, Sherif Marakby, sieht das offenbar auch so. Ausreichend Rechenleistung sei die Herausforderung für das Autonome Fahren dieser Tage. Es sei eine der Grundlagen für das Autonome Fahren, um in jeder Umgebung von selbst fahren zu können.

Ford Autonom im Schnee

Er spielt darauf an, dass die Daten gleich im Auto verarbeitet werden. Bisher setzen die meisten Hersteller auf die Entwicklung des neuen Mobilfunkstandard 5G. Damit könnten die Daten in Quasi-Echtzeit beispielsweise in die Cloud geladen, dort verarbeitet und zurückgesendet werden. Das sieht man bei Ford auch, aber eine hohe Datenmenge muss wohl im Auto verarbeitet werden.

Und mit dem derzeitigen LTE-Standard 4G ist das nicht möglich, da die Bandbreite und die Geschwindigkeit dafür zu gering ist. Außerdem würden die Netzwerke zusammenbrechen, wenn es eine kritische Menge an Fahrzeugen gäbe, die sich in einer Gegend einloggen.  LTE 5G soll bis 2020 bereitstehen und bei Ford will man die Fahrzeuge bis 2019 vernetzt haben.

Das Autonome Fahren, fügte Marakby bei seiner Rede auf einer Konferenz hinzu, werde für Ford-Modelle zunächst wohl nur für US-Städte kommen, die über ein warmes Klima verfügen. Die Fahrzeuge sind offenbar nur bei gutem Wetter verkehrssicher. Bisher testet das Unternehmen die Technik in Kalifornien, Arizona und Michigan. In Kooperation mit der M City der Universität von Michigan begann man Tests unter eisigen Bedingungen.

Bis 2025 sollen die Autonomen Fahrzeuge fünf Prozent der Neufahrzeuge ausmachen, so die Prognose von Ford. Bis 2030 wird der Anteil auf 20 Prozent gestiegen sein. Vor allem bei der Logistik, aber auch bei der Telematik und dem Flottenmanagement will man sich am Markt positionieren. Außerdem bleibe Ford selbstverständlich als Fahrzeughersteller erhalten, so der Manager.

Quelle (englisch)

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