Lkw Konvoi-Prinzip in den USA

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Die Firma Peloton Technology Inc. aus Kalifornien in den USA will das Konvoi Prinzip mit Assistenzsystemen ermöglichen.

In Europa haben vor allem Scania, Volvo mit dem Projekt SARTRE diese Konvoi Strategie verfolgt. Auch das US-Militär hat daran geforscht.

Nun will Peloton Tech das Prinzip zur Kosteneinsparung auf den Markt bringen.  Daher forscht man nun intensiv an der Technik, womit Lkws vor allem Treibstoff einsparen sollen – bis zu 40 Prozent. Im Konvoi können die Lkws dicht hintereinander weg fahren und so den Windschatten ausnutzen.

Dafür braucht es jedoch bessere Reaktion, als die des Menschen. Dennoch will man bei dem Konvoi-Prinzip explizit nicht auf den Menschen verzichten, wenngleich das System über eine gewisse Autonomie verfügen soll.

Das Konvoi-Prinzip soll auf Autobahnen mit verschiedenen Spuren agieren und jedem Wetter und jeder Fahrsituation trotzen können. Die Lkws sind untereinander vernetzt und übertragen jeweils die Fahrdaten über das Internet in die Cloud. So werden auch Geschwindigkeit, Position und Bremsmanöver kommuniziert und von den anderen Lkws entsprechen angepasst.

Die Sicht des ersten Lkws, also das Kamerabild, kann man sich auf den Monitor schalten. Aber auch andere Perspektiven, wie die Rückfahrkamera, sind einsehbar, so will man den toten Winkel eliminieren. Zur Sensorik gehören aber nicht nur Kameras, sondern auch Radarsysteme zur Messung der Entfernung anderer Objekte.

Doch noch gibt es Hindernisse bis zur Marktreife, so gibt es keine gesetzlichen Regelungen der NHTSA. Peloton will damit Lkw Flotten ausstatten, was noch im kommenden Jahr angepeilt ist.

Quelle (englisch)

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