Lidar wurde einfach manipuliert

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Mit günstigem Equipment ist es einem Sicherheitsprofi gelungen, einen Lidar, also Laserscanner, zu manipulieren.

Der Sicherheitsexperte Jonathan Petit hat mit seinem Experiment erneut die Frage nach der IT-Sicherheit gestellt. Mit einem einfachen, kleinen Computer – einen  Raspberry Pi oder einen Arduino – und einem Laserpointer konnte er diesen empfindlich stören.

Kartenerstellendes Fahrzeug

Dem Lidar wurde vorgemacht, es würden sich viele Objekte vor ihm befinden. Damit kann man das Auto quasi stilllegen, denn wenn die Fahrzeuge Objekte erkennen weichen sie aus, oder halten eben an, wenn es keine Ausweichmöglichkeit gibt. Sogar eine Mauer kann simuliert werden. Die Daten werden aufgenommen und dem Auto vor dem Auto „abgespielt“. Der Abstand vor dem reicht von 20 Metern bis 250 Meter. Wenn nun eine Mauer 20 Meter vor dem Auto aus dem Nichts erscheint, kann das Auto durchaus in Schwierigkeiten geraten. Dies ist jedoch eine Frage der Programmierung, wie das Auto reagiert.

Dies gelang, trotz dessen dass die Daten der verschiedenen Sensoren abgeglichen werden. So wollte man dieses Problem umgehen, jedoch scheint es nicht der Fall zu sein. Sicherlich, so der vermeintliche Hacker via spectrum.ieee.org, könnte man mit einem Laserpointer auch einen Menschen blenden, wobei die Auswirkungen m.E. vermutlich dramatischer wären.

Das Ziel der Demonstration war es aber, den Diskurs zur IT-Sicherheit erneut zu entfachen.

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