2 Studien zu Autonomem Fahren

Das Leasingunternehmen LeasePlan hat international Menschen gefragt, wie sie zu Autonomen Fahren stehen: Skeptisch.

LeasePlan ist ein Unternehmen, dass Autos verleast und daher hat man sich gefragt, wie es um die Akzeptanz der Menschen steht. Man befragte rund 4.000 Personen aus 17 Ländern zu den Innovationen rund um das Autonome Fahren. Die Befragung führte TNS durch und aus Deutschland sollen rund 500 Personen befragt worden sein, die viel unterwegs sind.

Der Studie nach sind nur 15 Prozent der Befragten am Autonomen Fahren interessiert und würden mitfahren. Bei der großen Mehrheit, mit zwei Dritteln, stößt das Konzept auf Skepsis. Sie würden nicht einfach so in ein solchen Auto einsteigen. 14 Prozent lehnen Autonomes Fahren ab.

Zu den beliebtesten Features gehört nach wie vor der Navi, gefolgt vom Radio und dem Tempomat. Die Einparkhilfe ist nur bei vier Prozent beliebt. Sicherheitsassistenzsysteme stehen gar nicht auf der Liste, was auch der DVR kritisiert.

Infografik: Vielfahrer blicken skeptisch auf autonome Fahrzeuge | Statista

Gerade der Stau verursacht bei den Befragten am meisten Ärger, jedoch gibt es in der Studie keine Befragung zur Vernetzung von Fahrzeugen.

Auch BearingPoint, so Autonews, hat eine Studie von TNS durchführen lassen, wobei es  um die Nutzungsfreundlichkeit von Features der Vernetzung geht. Hierbei seien die deutschen Autohersteller im Vorteil. Und die Kunden würden diese Vernetzung durchaus wünschen und nutzen. Für 59 Prozent der Befragten ist die Vernetzung ein Kaufgrund.

Festgestellt wurde darin auch, dass die Autoindustrie im Wandel begriffen ist. Weg vom Verkaufen physischer Autos, hin zum Anbieter digitaler Mobilitätsdienste.

Aber 40 Prozent der Befragten wussten nichts über die Vernetzungsfunktionen im Auto. Nahezu die Hälfte der Befragten, wussten von den Vernetzungfunktionen, weil es ihnen bei der Vorstellung gezeigt wurde. Daher empfiehlt man neben der Nutzungsfreundlichkeit, das Aufmerksam machen auf diese Funktionen. Ansonsten, so die Forschenden, könnten die Kunden dafür zu Google und Co. abwandern.

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