Kamera-Vernetzung & Virtuelle Echtzeit-Landkarte

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Ein Projekt der University of Washington (UW) will die Kamerabilder vernetzen, um eine virtuelle Echtzeit-Landkarte zu schaffen. Ziel ist eine Karte der Bewegung der Personen.

Nehme man alle Kameras eines Gebietes – von Smartphones über Kameras in Autos bis zu den Überwachungskameras -, bekommt man eine Echtzeit Darstellung der Umgebung. Das ist das Ziel des Forschungsteam der UW.

Mittels der Daten kann man über einen Algorithmus die Daten kombinieren und ein Bild aus bestimmten Perspektiven betrachten. Gerade mit der wachsenden Zahl von Kameras in Autos und Dashcams könnte man ein Verkehrsechtzeitbild samt der zu Fußgehenden entwerfen.

Das Team sieht das Einsatzgebiet allerdings mehr bei der Polizei. Mit dem System kann man Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, verfolgen – besser als jeder Mensch es machen könnte. Oder aber Googles Streetview erweitern- mit Echtzeit Daten. Reichten die Kameras nicht aus, könne man Drohnen starten. Derart könne man in Katastrophen-Gebieten Überlebende finden. Auch ein Businessmodell ist denkbar, so könnte man das System nutzen, um Kundengewohnheiten und Wünsche besser zu prognostizieren.

Der Leiter des Teams sieht die Sicherheit klar vor dem Datenschutz. Meiner Meinung sind vernetzte Systeme nur bedingt sicher. Konkrete Menschen durch eine ganze Stadt hindurch verfolgen zu können, mag der Polizei feuchte Augen bringen, jedoch sehe ich hier eindeutig eine Grenze überschritten. Das ist weit Personalisierter als die übertriebene Kennzeichenerfassung durch eine Maut.

Dabei muss man gar nicht in Dystopien blättern, sondern einfach nach China oder auch in die Türkei schauen. In Vergleich mit diesem System kann die Stasi einpacken…

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