J.D. Power Studie zum Autonomen Fahren in den USA

Eine Studie aus dem Hause J.D. Power wirft ein pessimistisches Bild auf das Vertrauen in die Technik in den USA.

Die Studie wurde u.a. von J.D. Power und Anwaltskanzleien aus Detroit veranlasst und gestern veröffentlicht. Die Studie steht im Licht des jüngsten Unfalls, bei dem eine Frau in Tempe (Arizona) ums Leben kam.

Unfall Wagen

Die Umfrage trägt den Titel “Automated Vehicles: Liability Crash Course” und es zeichnet ein skeptisches Bild der Akzeptanz in den USA. Im Ergebnis bescheinigt die Studie immernoch große Zurückhaltung bei der Autonomen Fahrtechnik, auch wenn jüngst eine andere Studie einen Trend zur Akzeptanz sah.

46 Prozent der rund 1.500 Befragten der J.D. Power Umfrage gaben an, dass nicht in einem Autonomen Fahrzeug fahren würden. Selbst bei einer Zusicherung, dass die Fahrzeuge US-Bundesstandards erfüllen würden, würden es immernoch 78 Prozent ablehnen damit zu fahren.

Die an der Studie beteiligten Anwaltsfirmen wollten auch wissen, wie man auf einen Unfall reagieren würde. Die Antwort war bei mehr als der Hälfte, dass man die Hersteller der Autonomen Fahrzeuge verklagen würde. Vor allem die jüngere Alterskohorte (Generation Z), die so technikaffin ist, ist zu 62 Prozent klagebereit. Bei den Baby-Boomern wären es nur 53 Prozent.

Gegenüber einem Menschen muss, um das Vertrauen aufzubauen, ein höherer Sicherheitsmaßstab bei Autonomen Fahrzeugen gelten, so die Forschenden. Bezüglich des Datenschutzes wären 74 Prozent der US-Befragten bereit, ihre Daten nach einem Unfall zu teilen.

Quelle (englisch)

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