Italien startet IoT Netzwerk

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Italien startet sein neues drahtloses Netzwerk für das IoT (Internet of Things).

Die Telecom Italia, Italiens größter Telekommunikationsanbieter, bereitet ein neues drahtloses Netzwerk für das Internet der Dinge (IoT) vor. Bis Ende Januar 2018 soll das Netzwerk landesweit verfügbar sein. Die Schweiz hat ein derartiges System bereits 2016 gestartet.

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Die internetfähigen Geräte in Italien – vom Sensor über das Smart-Home bis zur Smart-Factory – sollen über ein spezielles Netzwerk verbunden werden. Damit soll das LTE Netzwerk entlastet werden. Das Mobilfunknetzwerk ist teurer als das IoT Netzwerk, zudem benötigen die Geräte nicht so viel Bandbreite.

Daher hat man bereits 2016 die beiden Standards LTE-M für Maschinen und Narrowband (NB) – IoT entwickelt. Beide Standards sind für Geräte mit geringer Bandbreite ausgelegt und können auch nur wenige Daten übertragen. Der Vorteil ist, dass in diesem Spektrum nur wenige Störungen auftreten und die Reichweite ist weiter als DSRC oder Bluetooth. Außerdem kann das System per Update integriert werden und es verbraucht durch den Schlafmodus nicht soviel Strom.

Die künftige Herausforderung wird sein, dass es verschiedene Übertragungsprotokolle geben wird. Dabei muss ein Algorithmus über den jeweils nötigen Dienst entscheiden. In dem IoT Open Lab in Turin können Unternehmen ihre Produkte auf die IoT-Funktion testen lassen.

Mit Italien sind dem LTE-M und NB-IoT Standard nunmehr 21 Länder beigetreten. Darunter China, Deutschland, Irland, Spanien, Türkei und die USA.

Quelle (englisch)

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