Ipsos-Studie zum Vertrauen in den USA

Die neueste Ipsos Studie fand heraus, dass die Menschen vor allem in den USA recht skeptisch sind.

Trotz des großen Interesses an der Technik und vielleicht ob des Todesopfers in Arizona, sind die Menschen in den USA wenig zutraulich was das Autonome Fahren angeht. Eine Trendwende? In China bleibt die Begeisterung ungebrochen und liegt doppelt so hoch wie in den USA.

Rinspeed Konzeptcar fuer Autonomes Fahren

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In den USA würden 30 Prozent der Befragten kein Autonomes Auto benutzen und damit bildet man das Schlusslicht im globalen Ranking. Ipsos befragte rund 21.000 Personen in 28 Ländern. Darunter: Argentinien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Italien, Schweden und den USA. Die Daten wurden je nach Bevölkerungszahl gewichtet.

Die Fragen konzentrierten sich auf die Akzeptanz des Autonomen Fahrens, dessen Merkmale, die Regulierung und die Eigentumsfrage. Daraus ergab sich, dass 42 Prozent der Menschen auf der Welt ein eigenes Auto behalten wollen. Einen Pay-as-you-Drive Service würden lediglich 22 Prozent annehmen und ein Abo würden nur 14 Prozent abschließen. 16 Prozent würden es gar nicht nutzen und ebenso viele wären sich unsicher.

Weltweit befürworten 43 Prozent, dass die Regeln dafür von den Herstellern und IT-Firmen kommen. Eine staatliche Regulierung wollen nur 28 Prozent. Versicherungen sehen 16 Prozent und Motorclubs, wie den ADAC, sehen 15 Prozent in der Verantwortung dafür. 30 Prozent wissen es nicht. Bezüglich der Kostenfrage würden 24 Prozent bei gleichem Preis wechseln und 45 Prozent wechseln, wenn das Autonome Auto günstiger als das konventionelle ist.

Allgemein glauben die Menschen, dass Autonome Fahrzeuge einfacher, komfortabler, sicherer, entspannender, sparsamer, angenehmer und umweltfreundlicher sind. Nur dass die Fahrzeuge schneller sind glaubt kaum jemand.

Unter den Autonomen Features ist das Parken das beliebteste. Im Durchschnitt können es 30 Prozent der Menschen in den befragten Ländern nicht erwarten, dass die Technik reif ist. 58 Prozent sind sich nicht sicher und 13 Prozent lehnen es kategorisch ab, solche Fahrzeuge zu benutzen.

Unter den Befürwortenden sagten 58 Prozent, sie würden es häufig oder immer nutzen. 47 Prozent würden es im stockenden Verkehr und zum Pendeln nutzen und 52 Prozent auf der Langstrecke. Und wie sooft, sind es die Jüngeren, die der Technik aufgeschlossener sind.

Die Forschenden von Ipsos führen die Zurückhaltung in den USA auf deren starke Verbundenheit mit dem Auto zurück. Aber in Deutschland trifft das wohl mindestens ebenso zu.

Die Entwicklung birgt zwar viele Vorteile, so die Ipsos Studie im Fazit, jedoch geht das mit einem sozialen Wandel einher, was wiederum nicht ohne Konflikte verläuft.

Quelle (englisch)

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