Industrieroboter mit Sicherheitslücken

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IOActive ist eine IT-Sicherheitsfirma, die Robotikhardware untersuchte und einige Sicherheitslücken fand.

Nicht nur die Autoindustrie ist vor Cyberattacken bedroht, auch die vernetzte Industrie. Das Unternehmen IOActive hat nun Roboter in der Produktion und im Haushalt untersucht – und fand einige Angriffspotentiale.

Die Sicherheitslücken wären schwerwiegend, wie das US-Unternehmen mitteilt. Sie untersuchten fünf Hersteller, der Marken Softbank, Ubtech, Robotis, Universal Robot, Rethink Robotics und Asratec, und fanden auf Anhieb eine große Zahl von Sicherheitslücken.

Technische Einzelheiten wurden mit Rücksicht auf die Unternehmen nicht veröffentlicht. Die Daten seien jedoch an die entsprechenden Stellen übermittelt worden. Diese haben die Fehler zum Teil bereits behoben.

Vor allem die Kommunikation via Internet, Bluetooth oder WLAN wurde kritisiert, da es nur mangelhafte Verschlüsselung gäbe – selbst in die Cloud. Es gäbe zuweilen nicht mal Passwörter für Fernzugriffe und bei anderen war es einfach, diese zu umgehen. Dabei konnten die Fachleute tief in die Eingeweide des System gehen und hatten sogar Zugriff auf das Betriebssystem.

Die Datensicherheit wäre nicht gegeben, vom Datenschutz ganz abgesehen. Dies würde sich auch bei einer Kommerzialisierung der Produkte nicht ändern. Daher verstehe man die Untersuchungsergebnisse als Alarmsignal für die Robotik-Industrie. Mit Verweis auf Skynet im Film Terminator hält man die Warnung an die Industrie hoch.

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