Industrieroboter in Gefahr

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Der Trend Micro Report warnt vor Hackingangriffen in der Industrie und mahnt Sicherheitslücken.

Die Zahl der Roboter, die in der Industrie eingesetzt werden, wächst stark an. Einer Studie aus den USA nach, bedeutet dies einen Arbeitsplatzverlust. Aber es gibt auch andere Gefahren in der Industrie 4.0.

BMW Leichtbauroboter Mensch Quelle BMW

BMW – Leichtbauroboter & Mensch. Quelle: BMW

Das Unternehmen Trend Micro hat in Kooperation mit den Forschenden der Universität Mailand einen Bericht veröffentlicht, der vor Hackingangriffen auf die Industrieroboter warnt. Eine ähnliche Warnung hat die Firma IOActive bereits im März verkündet.

Der Bericht mit dem Titel „Rogue Robots“ analysiert die Hackinggefahr für Industrieroboter, deren Zahl im Jahr 2019 auf über 2,5 Millionen gestiegen sein wird. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Roboter nicht mehr hinter einem Zaun arbeiten, sondern in Kooperation mit dem Menschen, könnte ausgenutzt werden.

Nicht erst „Wanna Cry“ hat viel Aufsehen erregt, schon Stuxnet war vor Jahren im Iran im Einsatz, um deren Atomprogramm zu sabotieren. Der Trend Micro Report unterstreicht die Gefahren ungesicherter Industrieroboter. Sie selbst fanden uneingeschränkten Zugang zu manchem Botsystem.

Oftmals wären die Softwareupdates ausgeblieben oder der Code wäre nicht allzu sicher geschrieben worden. Viele Roboter seien außerdem immer mit dem Internet verbunden und nicht isoliert. Außerdem würden einige Notstopp-Buttons lediglich eine Software aktivieren, die den Bot abschaltet. Es wäre jedoch sinnvoller, den Notaus-Knopf mit der Stromquelle zu verbinden.

Quelle (englisch)

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