IBM Studie: Automotive 2025 Global

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Das IT-Unternehmen IBM hat eine Studie erstellt, deren Thema die Automobilindustrie und auch das Autonome Fahren abbildet.

Diese Woche hat IBM seine neue Studie veröffentlicht: Automotive 2025 Global Study, mit dem Untertitel „Industry without borders“ (Industrie ohne Grenzen). Dafür hat man mit 175 führenden Angestellten von Autoherstellern Befragungen durchgeführt.

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Die Studie zeigt, dass sich die Autoindustrie einem Wandel gegenübersieht. Die grenzenlose Industrie muss sich den Wünschen der Kunden im Zeitalter der Digitalisierung anpassen, wobei die bisherige Struktur der Autoindustrie verschwinden wird. Das Auto ist eine Option unter vielen Transportmöglichkeiten und der Grund für die Störung des industriellen „Ökosystems“ ist die Vernetzung. Daher erwartet die Kundschaft den Einsatz neuer Technologie, um daraus Vorteile zu ziehen.

Es werden also externe Faktoren sein, die die Industrie beeinflussen: Technischer Fortschritt, Kundenwünsche, Mobilität und die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Automobilindustrie reagiert bereits darauf. Bereiche wie das Car-Sharing (das sehen 63 Prozent), Design und Marketing (54 Prozent) und Services (52 Prozent) können für die Industrie Marktmöglichkeiten sein.

In Bezug auf das Autonome Fahren sieht man in der Studie noch nicht, dass 2025 überall Autonome Fahrzeuge auf den Straßen rollen. Bis dahin, so die IBM Studie, sollen die Autos vernetzt sein und so mit anderen Autos und der Infrastruktur kommunzieren können, außerdem sollen sie lernfähig sein. So können wiederholt aufgetretene Probleme analysiert werden. Diese Fähigkeiten, so sehen das 80 Prozent der Branchenexpertisen, sind das Herzstück für die Optimierung Autonomer Systeme.

In der Studie geht man auch auf diejenigen ein, die der Technik skeptisch gegenüber stehen. So sollen 2025 nur 8 Prozent die Technik ablehnen. Gerade 19 Prozent glauben, dass das Autonome Fahren bis 2025 Wirklichkeit sein wird. 87 Prozent sehen für 2025 Teilautonome Fahrzeuge und 55 Prozent Hochautonome Fahrzeuge in Serie.

Im Fazit sieht die Studie vor allem ein Wachstum bei den Services rund um das Auto, als beim Autoverkauf selbst. Auf diese Veränderungen sehen sich aber nur ein Drittel der Befragten vorbereitet, ein Fünftel glaubt bereits vorbereitet zu sein.

Als Lösungsansatz für die Zukunft sieht man einen schnellen Transformationszwang zu einem offeneren industriellen „Ökosystem“, das über Kooperationen neue Innovationen generieren soll. Dazu haben 73 Prozent der Befragten angegeben, dass es in Richtung Mobilitätsservices, Kosteneffektivität durch Sharing geht. Gleich viele sehen die Kooperation mit anderen Firmen als die beste Option und die meisten – mit 75 Prozent – glauben, die Kooperationen mit branchenfremden Unternehmen sei die Schlüsselrolle.

Quelle (englisch)

[Bildrechte bei ChrisDag via Flickr | CC-Lizenz]

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