IBM: Patent zur Autonomen Fahrzeugführung

SH Sicherheit 550x70

Der IT-Konzern IBM hat ein Kognitives System patentieren lassen, das Autonome Fahrzeuge managen soll.

Mit Watson arbeitet IBM nicht nur mit BMW zusammen an der Integration der Künstlichen Intelligenz für das Autonome Fahren.

IBM Kognitives System

IBM Kognitives System. Quelle: Flickr / IBMPhoto 24

Nun haben Forschende aus dem Hause IBM ein Patent angemeldet, das maschinelles Lernen impliziert. Damit will man die Kontrolle über ein Autonomes Fahrzeug bereitstellen. Das System soll bei Gefahr auch Sicherheitssysteme aktivieren können, um einen Unfall zu vermeiden.

Zum Vorbild hat man sich das menschliche Gehirn und das menschliche Lernen genommen. Die Verbindung der Sensorik mit einer KI erlaube es, ein Fahrzeug zu kontrollieren, zu betreiben – auch wenn ein Mensch die Fahrzeugkontrolle übernommen hat. Gerade das Übergabeprocedere soll mit dem System sichergestellt werden können.

Sollte sich eine gefährliche Situation anbahnen, wie beispielsweise bei schlechtem Wetter oder bei einem Ausfall von Fahrzeugsystemen, kann die KI abschätzen, ob besser der Mensch oder der Computer das Steuer übernehmen sollte. Sollte die KI zu der Entscheidung gelangen, dass der Computer es besser machen wird, greift das System auf den Wagen zu  und trifft die erforderliche Maßnahmen, um der Situation gerecht zu werden. Das Patent mit der Registrierungsnummer 9,566,986 wurde bereits im Februar diesen Jahres bestätigt.

Zudem hat IBM weitere Patente angemeldet, die vor allem dem HMI (Human-Machine-Interface) dienen. Das US-Patent 9,361,409 für IBM beschreibt eine KI zur Nachahmung menschliche Fahrtechniken und zur Erforschung der Interaktion zwischen Menschen im Verkehr. Derart soll das Auto vom Menschen lernen und die Fahrtechnik personalisieren.

Des Weiteren verfügt IBM über Patente, die eine Künstliche Intelligenz umfassen, in den Bereichen der Fahrzeugvernetzung und zur Integration von IoT Services.

Pressemitteilung

wkda_billig_tanken_650x260.gif

,

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar