Honda | ITS Weltkongress 2014

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Honda setzt beim Weltkongress ITS ebenfalls auf Vernetzung und erweiterte Fahrassistenzsysteme.

Hondas technischer Fortschritt in Sachen Autonomes Fahren und Vernetzung der Fahrzeuge präsentiert man auf dem Weltkongress ITS (Intelligente Transport Systeme) dieser Tage in Detroit / USA. Genau wie auch General Motors, will Honda durch die Kombination von Vernetzung und Automatisierung, zu einer unfallfreie Verkehrswelt beitragen.

Honda Jazz

Die Demonstration des Teilautonomen Hondamodells führt auf die Autobahn, wo die Ein- und Ausfahrten vom Fahrzeug übernommen werden. Darüberhinaus integriert das System den Spurhalte-, Kollisionswarn- und Bremsassistenten, sowie einen Tempomat, welcher bei geringer Geschwindigkeit dem Vorderwagen automatisch folgen kann.

Die Kombination der Assistenzsysteme kann das Fahrzeug teilautonom machen. So fuhr das Honda-Fahrzeug 8 Meilen autonom über die Stadtautobahn Detroits.

Honda fokussiert sich neben der Car2Car Kommunikation, auf die Car2X Kommunikation, also der Vernetzung mit der Umwelt oder anderen Verkehrsteilnehmenden, wie Radler, Fußgänger oder Motorräder (DRSC). Das Motorrad Honda’s Gold Wing beispielsweise verfügt bereits über Assistenzsysteme und ein Infotainmensystem, samt GPS.  Bei der Fahrt in Detroit soll man mit Kurzstrecken Kommunikation eventuelle Fußgänger oder Radfahrende erreichen können, respektive deren Smartphone, und warnt vor möglichen Kollisionen den Fahrenden als auch den zu Fuß gehenden. Bei ausbleibender Reaktion bremst das Fahrzeug selbsttätig ab.

Der genaue Ablauf bleibt mir fraglich, da die Dauer des Aufhebens des Telefons vermutlich zu lange wäre. Jedoch hätten abgelenkte Fußgänger durch das Handy, selbiges in der Hand – wovon man bei Honda ausgeht. Doch dieses Konzept scheint mir ausbaufähig. Allerdings kann man auch Nachrichten austauschen, was Versicherungen beispielsweise angeht. Ich könnte mir auf dieser Basis aber auch eine Flirtbörse vorstellen. Bei Motorrädern mit Infotainmentsystem erscheint das Konzept plausibel.

Zudem will man die Vernetzung durch das Konzept des „Schlepptaus“ bei einer Notlage erweitern. Diese Car2Car Kommunikation soll den Fahrenden in Not helfen können. Aktiviert man den „Alarmknopf werden entsprechende Dienste informiert, dass dort jemand Hilfe braucht, respektive abgeschleppt werden muss oder einen Krankenwagen benötigt. In diesem Augenblick übernimmt das Fahrzeug die Kontrolle, bremst das Auto ab und alamiert den umliegenden Verkehr, dass hier jemand in Not ist. Ist jemand in der Nähe kann dieser vor das Fahrzeug fahren und den Abschlepp-Button drücken. Das in Notlage befindliche Auto folgt dem Vorderwagen autonom.

Die Kombination von Car2Car und Car2X, also Auto-zu-Auto und Auto-zur-Cloud (hier), soll eine Gefahrenwarnung auf der Spur oder in Kurven geben können. Das System kann automatisch einen Spurwechsel vornehmen, um der Gefahr zu entgehen.

Das neue Modell, der Honda Acura TLX 2015 des Luxussegments, verfügt über eine kooperative Sensorik, wo durch Kamera- und Radar die Systeme der Fußgänger Erkennung, der Lenkung und der Notbremsung zusammenarbeiten. In Serie wird ab 2015 der Honda Acura mit einer Rückfahrkamera ausgestattet, was in den USA zur Pflicht werden soll.

Pressemitteilung (englisch)

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