Hexagon: GPS & GNSS

Auf dem WeConect Kongress TechA.D. 2018 sprach J. Auld von Hexagon über die Satellitennavigation im Auto.

Globale Navigationsssysteme (GNSS) werden schon lange in Autos genutzt, vor allem für die Navigation. Dabei bedient man sich einer Frequenz und zumindest zweier Satellitensignale. Es braucht das Narrowband RF und Antennen, womit man eine metergenaue Position erreicht. Die GPS Systeme haben keine Sicherheitsstandards und sie unterstützen keine Sicherheitsdaten. Der Abstand zur realen Position kann bis zu vier Meter betragen.

Hexagon GNSS Genauigkeit

Hexagon GNSS Genauigkeit

So hat Hexagon eine Spurgenauigkeit entwickelt, die auf zehn Zentimeter genau ist. Man benutzt dafür viele Frequenzen und viele Satelliten-Signale, in Verbindung mit Receivern und Antennen. Das erhöht die Genauigkeit, was mit Sensorfusion einhergehen kann. Die Sicherheit wird gemäß ISO 26262 ASIL B erfüllt. Die Störungen, wie Bäume, Gebäude oder Tunnel können das Signal blocken. Dann kommen die interne Sensoren zum Einsatz, was ein Algorithmus berechnet.

Das System von Hexagon ist bereits in einigen Anwendungen integriert, so in der Landwirtschaft, beim Erzabbau oder in Zügen. Die Abdeckung ist dank der Vielzahl der verwendeten Signale hoch und impliziert die meisten bewohnten Gebiete.

Die Genauigkeit variiert dabei von einem Zentimeter bis zu 50 Zentimetern und die Korrektursignale können durch dieselbe Antenne oder über das Mobilfunk-Netz empfangen werden. Außerdem ist es wetterunabhängig.

Neben der Genauigkeit, die man auf bis zu 99 Prozent berechnet, ist auch die Datensicherheit ein wichtiges Thema. Ausfälle müssen signifikant abgesichert sein. Außerdem bedarf es der Authentifizierung der Daten. Hier greift man auf die Erfahrung der Luftfahrt zurück und man kooperiert seit 2016 mit der Stanford Universität und dem Illinois Institute of Technology.

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