Großes Testprojekt in Australien mit Bosch

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In der Region Queensland in Australien wird ein Test für Autonome Fahrzeuge über vier Jahre abgehalten. Der Kooperationspartner ist Bosch.

Nach eigener Aussage handele es sich bei diesem Testprojekt, um den größten Test Autonomer Fahrzeuge auf der Straße. Der Plan ist, binnen der nächsten vier Jahre das Autonome und Vernetzte Fahren in Australien zu erproben.

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Der Test soll in Queensland, einem Bundesstaat Australiens, stattfinden. Genauer: in der Stadt Ipswich. Diese befindet sich im westlichen Teil des Kontinents, in der Nähe von Brisbane. Auch im Süden des Kontinents gibt es Anstrengungen das Autonome Fahren in den Verkehr einzugliedern.

Bei dem Testprojekt in Ipswich wird die Infrastruktur mit den Fahrzeugen (Car2X), die auch untereinander verbunden sind (Car2Car), kommunizieren. In der Stadt werden nun 500 Personen gesucht, die ihre Fahrzeuge mit dem C-ITS (co-operative intelligent transport systems) System modifizieren lassen. Das System soll Warnungen vor Verkehrsgefährdungen rechtzeitig einblenden.

Als Kooperationspartner hat der Verkehrsminister Mark Bailey das Unternehmen Bosch genannt, die die Sicherheit der Tests überwachen und an den Autonomen Fahrzeugen mitarbeiten sollen. Mit dem Projekt will man sich einen Eindruck von den Implikationen für Mensch und Umwelt verschaffen.

Bosch unterstrich die Wichtigkeit von nationalen Testmöglichkeiten, die der Regierung helfen werden, sich auf die Kommerzialisierung einzustellen, sobald die Technik reif sei. Der Startschuss für das vierjährige Testprojekt Australiens soll 2019 fallen.

Neben Bosch wird auch Volvo an den Testmöglichkeiten ein Interesse haben. Schon seit 2015 testet das Unternehmen in Down Under, sowie in Neuseeland. Auch Mercedes-Benz ist mit der E-Klasse im Outback vertreten und Navya’s Autonome Shuttles kurven ebenfalls durchs Land.

Quelle (englisch)

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