Google: Software verschuldet Unfall mit Bus

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Zum ersten Mal war es wohl das Autonome Auto, das einen leichten Unfall verschuldete.

Schon Ende Januar hatte ein umgebauter Nissan nach einer Umrüstung (nicht von Google) einen leichten Unfall, der auf die Software zurückzuführen war. So wie jetzt bei Google, fand der Vorfall in Kalifornien statt.

Der nächste Unfallbericht von Google, der in den kommenden Tage veröffentlicht wird, wird wohl interessanter sein als die bisherigen. Wie bekannt wurde, hatte ein Google Fahrzeug am 14. Februar einen leichten Unfall und zum ersten Mal, war es wohl nicht die Schuld des Menschen – bei den bisher 17 Unfällen. Allerdings mussten die Fahrenden 13 Mal eingreifen um einen Unfall zu vermeiden.

Das Auto von Google, ein umgebauter Lexus, sollte an der Kreuzung rechts abbiegen und wechselte auf die entsprechende Spur. Dort musste das Auto wegen eines Hindernisses die Spur zurückwechseln. Doch der auf der Spur gescannte Linienbus fuhr nicht, wie von Mensch und Computer prognostiziert, langsamer. Daher fuhr das Auto auf den Bus auf, als es das Ausweichmanöver vollzog.

Auch die fahrende Person im Google-Auto hatte den Unfall nicht vorausgesehen und hatte daher auch nicht eingegriffen. Da aber das Auto mit nur 15 mph unterwegs war, gab es nur Lackschäden – ohne Verletzte.

Google hat bereits darauf reagiert und die Software im Auto angepasst. Der Clou sei, dass sich Busse und große Fahrzeuge eben anders verhalten als Pkws, was nun im Algorithmus impliziert sei. Beispielsweise können sie auf Grund der Masse nicht so schnell bremsen, wie Autos. Außerdem würden sie weniger oft die Vorfahrt gewähren, so Google.

Zudem seien Spuren zuweilen so groß, dass zwei Autos darauf Platz hätten. Die Autos von Google sind aber angewiesen möglichst mittig zu fahren. Dies soll nun auch geändert werden.

Unfallbericht der örtlichen Polizei (englisch)

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