Ford-Warnung: Keine vorzeitige Markteinführung

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Der Chef von Ford, Mark Fields, warnt vor den negativen Folgen einer verfrühten Markteinführung Autonomer Fahrtechnik.

Ford hat große Ambitionen in Sachen Autonomes Fahren, weswegen man jüngst auch eine Milliarde US-Dollar in ein Startup investierte. Doch Ford ist bei weitem nicht der einzige Marktteilnehmer, nahezu alle Marken forschen am Autonomen Fahren.

Ford Fusion Hybrid 2017

Ford Fusion Hybrid 2017

Bis 2021 will Ford die Technik in der Schublade haben und will damit auf den Markt gehen. Auch andere Hersteller peilen diesen Zeithorizont an, wie beispielsweise BMW. Doch, so Fields, welchen Grad an Autonomie man hat, macht einen deutlichen Unterschied.

In diesem Zusammenhang kritisiert er die Branche bezüglich der Begrifflichkeiten. Autonomes Fahren habe fünf Stufen (SAE Kategorisierung), wobei nur eine wirklich Autonomes Fahren darstellt – nämlich fünf. Doch dort ist die Industrie noch gar nicht angekommen, dennoch spuckt der Begriff durch die Vermarktungsagenturen.

Vor diesem Hintergrund fürchtet Fields, dass ein Unternehmen ein Auto mit der Bezeichnung herausbringt, was es aber gar nicht sei. Damit könnte man dem Ruf der Technik schaden, was auch Ford treffen würde. Ein wirklich selbstfahrendes Auto hat keine Bremsen, kein Lenkrad und dererlei mehr. Erst mit Level vier (Hochautonomie), was man selbst auch zuerst vermarkten will, sei die Technik erst marktreif.

Tesla aber spielt bereits jetzt mit dem Begriff Autopilot, welcher tatsächlich Level 3 (Teilautonomie) darstellt, und mit dem neuesten Update sogar „Full Self-driving Capability„. Aber man ist noch weit vom wirklich Autonomen Fahren entfernt.

Quelle (englisch)

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