Fidelity: Steigende Versicherungskosten durch Autonomes Fahren

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Der Finanzdienstleister Fidelity sieht die Unfallzahlen durch Autonomes Fahren sinken und die Rechnungen steigen, aber ein paar Jahre gibt es Profite.

Durch das Autonome Fahren, wird auf lange Sicht die Kfz-Versicherung vielleicht ausgedient haben, doch bis dahin dauert es noch. Derart prognostiziert der Finanzdienstleister Fidelity kurzzeitig den großen Reibach, nach einer und vor einer Durststrecke.

Umwelterkennung Sensoren

Der Mensch gilt als Hauptquelle für Unfälle im Straßenverkehr – zu 90 Prozent. Durch den Wegfall des Menschen im Verkehr würden sich die Unfallzahlen dramatisch senken. Darin sind sich die meisten Studien einig. Damit wird auch eine Versicherung überflüssig, wobei es auch auf die Hersteller zurückfallen könnte, so andere Meinungen.

Dass es auf lange Sicht Änderungen geben wird, das sieht man auch bei Fidelity. Und schon mit der Verbreitung der Sicherheitssysteme werden die Unfälle zurückgehen. Und die Fahrzeuge sind, auf Grund der Systeme und der damit verbundenen Sensoren, deutlich wertvoller. Damit steigen die Kosten für Reparaturen und damit die Summe des Versicherungsfalls, während die Profite der Versicherungsbranche sinken.

Dieser Effekt, so Fidelity, wird sich aber bald relativieren, denn dann werden die Reparatur- und die Herstellungskosten gesenkt worden sein. Dann wird sich das Versicherungsgeschäft wieder lohnen, da sich die Zahlungen längerfristig an der Vergangenheit orientieren.

Ab dem Jahr 2035 wird sich das abermals ändern und die Umsätze werden zurückgehen. Es wird eine Umschichtung innerhalb der Branche geben, denn die kleinen Anbieter werden zuerst die Kosten nicht mehr decken können. Derart bekommen die großen Versicherungsunternehmen mehr Kundschaft.

Der Gesamtverband der Versicherungsindustrie glaubt ebenfalls an höhere Kosten und sieht die Haftpflicht nicht in Gefahr. Auch Fidelity glaubt an einen Erhalt der Kfz-Versicherung, da auch Autonome Fahrzeuge nicht fehlerfrei arbeiten werden. Die Hersteller werden stärker in die Pflicht genommen, so Fidelity. Derart werde es neue Geschäftsmodelle für Fuhrparkbetreiber geben, die mit der Produkthaftung einher gehen.

Außerdem könnten Versicherungen für Hackingangriffen auf Fahrzeuge abgeschlossen werden. Das Konzept ist aber noch nicht vollends durchdacht, denn das Risiko ist schwer abzuschätzen.

Quelle

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