EU will mehr Sicherheitstechnik im Auto

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Die EU-Kommissarin für den Verkehr in Europa will die Zahl der Verkehrstoten senken, gibt Aussicht auf die Einführung des Autonomen Fahrens und die Drohnenregelung.

Verschiedene Verkehrsgremien, wie der DVR oder der ETSC, fordern schon lange eine verpflichtende Integration von Sicherheitssysteme in Neuwagen. Das könnte jetzt wahr werden.

EU-Flagge

Die EU-Verkehrskommissarin, Violeta Bulc, will was gegen die Verkehrstoten machen, auch wenn man Vision Zero nicht erwähnt. Allein letztes Jahr starben nach ihren Angaben 25.300 Menschen auf den Straßen der EU und es gab 135.000 Verletzte. In Deutschland waren es 3.177 Verkehrstote im letzten Jahr.

Besser sieht es in Schweden, Großbritannien, Niederlande und Dänemark aus. Schlechter ist es vor allem in Rumänien und Bulgarien. Die meisten Toten liegen in der EU mit 55 Prozent auf den Landstraßen. Acht Prozent kommen auf der Autobahn ums Leben. Dabei trifft es vor allem diejenigen, die im Auto sitzen. 21 Prozent der Verkehrstoten stellen die Zufußgehenden.

Nun soll die Technik Abhilfe schaffen. Nach dem der eCall nun Pflicht geworden ist, sollen Systeme wie die Autonome Notbremse und das Spurhaltesystem zur Pflicht werden. Das erste System bremst, wenn es der Mensch unterlässt und das andere warnt beim Verlassen der Spur. Zwar gibt es bereits, wie von Mercedes-Benz, aktive Lenkhilfe, doch ist dieses System noch nicht so stark verbreitet, wie die anderen Systeme.

Auch ISA (intelligente Geschwindigkeitshilfen) sind angedacht. Dennoch sollen die Systeme abschaltbar bleiben. Diese Möglichkeit verursachte jedoch bereits schon Unfälle,so meine Meinung. Die EU-Pläne zur Reduktion der Verkehrstoten sollen im Mai vorgelegt werden.

Frau Bulc glaubt darüber hinaus, dass das Autonome Fahren nicht vor 2050 kommen wird. Als Grund nannte sie die Prüfung und das Testen der Fahrzeugsicherheit. Außerdem brauche es eine robuste Fahrzeugkommunikation. Die RAND Studie fordert aber, um abertausende Menschenleben zu retten, eine sofortige Einführung.

Des Weiteren will sich die EU der Drohnenordnung am Himmel annehmen. So soll es zwei Risikoklassen geben: für Spielzeug-Drohnen und Drohnen mit kommerziellen Absichten. Drohnenfreie Gebiete könnten auch in Zukunft von Staaten oder Gemeinden verordnet werden.

Quelle

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