ETSC: ISA Systeme gefordert

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Der Europäische Rat für Verkehrssicherheit (ETSC) fordert schon seit langem die verpflichtende Einführung von Assistenzsystemen.

Der ETSC hatte schon letztes Jahr mehr Sicherheitstechnik im Auto gefordert, per Gesetz. Es gab sogar eine Wunschliste und eine Forderung nach einer Telematik-Blackbox; alles im Dienste der Sicherheit im Straßenverkehr, ähnlich dem DVR.

Nun hat man einen Film produziert, der für die Intelligenten Geschwindigkeitsassistenten (ISA) wirbt, womit man den verpflichtenden Einbau unterstreichen möchte. Neben Statements von Fachleuten, sieht man den konkreten Nutzen des Systems bei einem Crashtest. Und gerade die überhöhte Geschwindigkeit sei ein Hauptgrund für die Verkehrstoten dieser Tage, so der ETSC. Bis zu 20 Prozent weniger Verkehrstote prognostiziert der ETSC.

Einer Befragung des britischen Verkehrssicherheitsinstitut Brake nach, wünschen sich 63 Prozent der Menschen solche IS-Assistenten. 32 Prozent sehen einen Sinn darin, dass diese Systeme nicht vom Menschen übersteuert werden dürfen. Derart könnte man die Verkehrstoten noch mehr – bis zu 46 Prozent reduzieren. Dass man das System nicht übersteuern kann, läge im Gegensatz zum Wiener Abkommen, das vorschreibt, dass jegliches System zum Autonomen Fahren übersteuert werden können muss.

Währenddessen begrüßt der ETSC, dass der Transportdienstleister UBER die Geschwindigkeit, Beschleunigung und das Bremsverhalten der Nutzenden durch deren Smartphone-Sensoren überwachen will. Damit will man Beschwerden der Mitfahrenden prüfen können.

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