Elektrobit’s Car2X Vernetzung

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Das Zulieferunternehmen Elektrobit Automotive sieht drei Momente zur Etablierung der Car2X Vernetzung: Croud Sensing.

Die Vernetzung ist ein wesentliche Bestandteil des Autonomen Fahrens. Derart können Fahrzeuge ihrer Fahrzeugdaten über eine zentrale Stelle anderen Fahrzeugen zugänglich machen. Die Daten enthalten beispielsweise Verkehrssituationen oder Fahrbahnänderungen.

Das Prinzip ist das Croud Sensing. Der erste Schritt sieht vor, dass die Daten der Fahrzeuge ihre Sensordaten in die Cloud laden. Schon jetzt, so betont man, werden Smartphones in den Zellen ausgewertet, um Staus zu prognostizieren. Je mehr Daten zusammenkommen, desto besser kann man den Verkehr analysieren. Ein Einsatzgebiet wären die Verkehrszeichen, die normalerweise nur auf Hauptstraßen in der Navigation enthalten sind.

Mit der Hilfe mehrerer Fahrzeuge kann man diese Lücke schließen. Selbst wenn die Einzeldaten je nach Wetterlage schlecht ausfallen können, können tausende Fahrzeuge zusammen ein besseres Bild abgeben. Dies kann auf alle Datenvariationen zutreffen, von der Kurvenlage bis eben zum Verkehrsaufkommen.

Heutige Karten haben keinen Zeitstempel für den Datenabgleich. So ist Glatteis vergänglich, Tunnel sind es aber nicht. Diese Datenmengen gehen in den Bereich der Gigabytes pro Minute. Daher kann nicht alles übertragen werden. Derart sollen Sensordaten mit dem Kartenmaterial abgeglichen werden und nur Neuigkeiten werden in die Cloud geladen. Und gelegentlich stimmige Daten zur Überprüfung der Aktualität in der Cloud.

Der Rechenprozess zur Aufnahme der Information in das Kartenmaterial erfolgt erst danach, das Auto selektiert schon vor. Im zweiten Schritt werden die verarbeiteten Daten wieder an die Fahrzeuge zurückgesendet oder in einer Karte aufbereitet. Zur Übermittlung der Daten nutzt man NDS (Navigation Data Standard) für zeitlich längere Abstände und Open LR Standard für kürzere Intervalle. Die Daten werden je nach Layer modularisiert, derart kann man die Daten schneller bereitstellen. Es verringert die Datenmenge und ist dennoch immer up to date.

Damit die Fahrassistenzsysteme mit den Daten etwas anfangen können, muss es zu den ECU’s transferiert werden. Das Protokoll dafür ist das ADASIS Protokoll (Advanced Driver Assistance Systems Interface Specifications). Danach wird das System die Daten integrieren. Der elektronische Horziont (das Voraussehende Fahren) kann arbeiten.

Doch es bleibt noch eine Sache: Schritt 3, die Datensicherheit und der Datenschutz. Für die Crowd Sensing bedarf es einer gesetzlichen Regelung. Die Daten müssen dann komprimiert und anonymisiert, sowie zertifiziert und verschlüsselt werden. Dennoch muss klar sein, ob es sich dabei um ein oder mehrere Fahrzeuge handelt. Wenn ein Auto es sendet, ist es vielleicht geparkt. Stehen aber mehrere Autos, könnte es ein Stau sein. Dabei kommt es aber nicht darauf an, dass man das Auto zurückverfolgen kann, nur ob man die Daten einem oder mehreren Fahrzeugen zuordnen kann. Aber sendet das Fahrzeug einen Defekt, muss das Auto vom Herstellersystem erkannt werden; was aber nichts an der Verschlüsselung der Daten ändert. Zur Verbesserung der Auswertung der Datenmengen bedarf es einer Automatisierung.

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