DVR wünscht sich mehr Assistenzsysteme

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Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat wünscht sich in den Neuwagen mehr Assistenzsysteme zur Verkehrssicherheit.

Regelmäßig erfolgt eine Untersuchung des DVR zu den Sicherheitssystemen in Neuwagen und immer wieder beteuert man die Sinnhaftigkeit von Assistenzsystemen. Die Hinweise klingen sodann auch meist sehr ähnlich.

Zwar würden die meisten Menschen Assistenzsysteme gut finden, dennoch finden sich nicht einmal in der Hälfte der neugekauften Fahrzeuge wieder. Der Grund sei, so die Angaben der Betroffenen, die fehlende Verfügbarkeit. Das hat man nun überprüft und stellte fest, dass die meisten Neuwagen optional mit Sicherheitssystemen ausgestattet werden können. Das ist auch nicht mehr nur dem Luxussegment vorbehalten.

Vor allem der Nutzen des Notbremsassistenten wird immer wieder unterstrichen. Das System sei im Durchschnitt in 61 Prozent der Neuwagen verfügbar. In der Mittelklasse sind es bei 64 Prozent der Fahrzeuge, bei Kleinwagen bei 47 Prozent. Auch andere Systeme sind bei der Hälfte der Autos möglich, wie der Spurhalte- oder Lichtassistent, der Abstandshalter, der Park– und der Spurwechselassistent.

Aber nur in 16 Prozent der neuen Fahrzeuge verfügen über Assistenzsysteme. Ein Aufpreis für die Systeme ist in 84 Prozent der Fälle nötig. Hier macht nur der Müdigkeitswarner eine Ausnahme, der bei nahezu der Hälfte der Wagen zur Serienausstattung gehört.

Daher fordert der DVR, ebenfalls nicht zum ersten Mal, dass Neufahrzeuge verpflichtend mit einem Notbremssystem ausgestattet werden sollten. Diese könnten 20 bis 40 Prozent der Unfälle verhindern oder zumindest in der Schwere reduzieren. Auch der ADAC, der ETSC und NCAP fordern dies. Und auf EU-Ebene regt sich langsam etwas.

Mitteilung

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