Dobrindt & Autonomes Fahren

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Der Bundesverkehrsminister Dobrinth hat in einem Interview seine Perspektive zum Autonomen Fahren erklärt.

Die politischen Positionen sind bezogen, so hatte der Bundesverkehrsminister und weitere Landesminister beschlossen, das Testen Autonomer Fahrzeuge in Deutschland zu ermöglichen. Nun hat sich Dobrinth gegenüber der NOZ zu seiner Perspektive geäußert.

Nach seiner Sicht werden Autonome Fahrzeuge in zehn Jahren „normal“ sein, dies steht im Einklang mit den Ankündigungen der Autohersteller. Wenngleich an dieser Stelle einige Expertisen ihre Zweifel haben.

Derweil müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Haftungsfragen geklärt werden, so Dobrinth. Dabei gehe es nicht nur um Vollautonomes-, sondern auch um Teilautonomes Fahren, also die Verbindung von Fahrassistenzsystemen.

Er unterstrich, dass die Fahrenden darüber entscheiden sollen, ob sie die Funktion nutzen wollen. So wie es auch beispielsweise Mercedes-Benz angekündigt hat und nicht auf ein Lenkrad verzichten will. Die deutschen Autohersteller hätten vorbildlich auf den Branchenumbruch reagiert, so der Bundesverkehrsminister und fügte hinzu, dass dies auch beim Autonomen Fahren so sein soll.

Quelle

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One Response to Dobrindt & Autonomes Fahren

  1. Frank Witte Juni 21, 2017 at 8:38 am #

    Bis autonomes Fahren „normal“ wird dürfte es noch mindestens 20 Jahre dauern.
    Der Minister vertraut wohl auf Aussagen einiger Topmanager die diese Entwicklung gerne schneller sehen würden und sich mal wieder selber in die Tasche lügen.
    Im Detail gibt es noch zahlreiche Herausforderungen, und ein Minister sollte besser den Experten glauben die sich mit dem Thema täglich auseinandersetzen und die kritischen Stimmen eher würdigen als fromme Wünsche nachzuplappern. Das hat schon bei der Voraussage zur Elektromobilität nicht funktioniert.
    Es ist eben ein gewaltiger Unterschied, ob auf einer definierten Strecke bei definierten Bedingungen auf freier Strecke teilautonom gefahren wird oder das Fahrzeug flexibel auf komplexe Situationen reagieren muss. Man beschäftigt sich mal wieder viel zu wenig mit den Detailproblemen und sülzt nur wolkig visionär rum. Komplexe Systeme sind nun mal schwierig und zeitaufwändig, bedeuten zahlreiche Entwicklungs- und Testzyklen – auch wenn das niemand hören will.

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