Delphi & Quanergy für Lidar

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Der Autozulieferer Delphi und der Sensorspezialist Quanergy wollen gemeinsam die Kosten für Lidarsysteme drücken.

Die Kosten für die Sensorik ist ein relevanter Faktor für die Einführung der Serienproduktion für Autonome Fahrzeuge. Der teuerste Sensor ist das Lidarsystem, das man auch als Laserscanner bezeichnet. Es erschafft ein 3D Abbild der Umwelt und erkennt damit Gegenstände und Hindernisse.

Bosch Sensorik

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Das Unternehmen Quanergy hat schon im April angekündigt, dass man die Kosten für Lidarsysteme drücken will. Man wollte die Preise für das System von bisher von bis zu 80.000 US-Dollar auf unter 1.000 US-Dollar reduzieren – 2018 sogar bei 250 US-Dollar  sein. Bosch setzt beispielsweise auf die Serienproduktion.

Hilfe erfährt das Unternehmen nun von Delphi, denn sie gehen davon aus, dass Radar- und Kamerasysteme nicht ausreichend für das Autonome Fahren sind. Lidar fülle die Lücke der sonstigen Sensorik. Doch wird die Optimierung dieser Sensortechnologie noch Jahre dauern.

Sie wollen die Lidar-Sensorik in jedem Winkel der Autos verbauen und dafür bräuchte man eine Kostenreduktion auf 200 US-Dollar pro Stück. Der Trick der Kostenreduktion soll mittels eines kleinen Spiegels und eines skalierbaren Chips bewerkstelligt werden.

Quanergy soll die Technik entwickeln und Delphi will sie dann produzieren. Abnehmer hat man bereits, denn Quanergy hat Verträge mit Mercedes-Benz, Hyundai-Kia und Renault-Nissan, so schreibt es Autonews.

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