Datenschutz | VDA Arbeitspapier

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Der VDA (Verband der Autoindustrie) hat ein Papier zum Datenschutz für das Autofahren erarbeitet, was den Datenschützenden nicht weit genug geht, obgleich man den Vorstoß begrüßt.

Der VDA ist der Dachverband für die Autohersteller in Deutschland, der ein Strategiepapier für den Datenschutz entwickelt hat. Das Vernetzte und das Autonome Fahren benötigen eine Vielzahl von Fahrzeugdaten, doch wer darf sie einsehen und wer speichert diese wie lange?

In der EU drängt es mit einem Datenschutzgesetz für das Autofahren, denn schon im kommenden Jahr wird in Deutschland der eCall und dann in der EU eingeführt. Bisher ist nach Artikel 23 „Privacy by Design“ eine möglichst geringe Datenspeicherung vorgegeben. Datenschützende sehen gerade hier wenig Entgegenkommen der Industrie.

Der VDA hat in seinem Papier die Themen Daten-Transparenz, -Kontrolle und -Sicherheit in Kategorien eingeteilt: eCall, Car2X und Positionsbestimmung – also auch Fahrziele und Streckenauswertung. Hier legt man strengere Maßstäbe an, als an die Fahrzeugdaten. Darunter fallen auch Fehlermeldungen oder normale Daten, wie Sensorauswertungen.

Auf Seiten der Datenschützenden fordert man mehr Verschlüsselung, Zertifizierung und Datentransparenz. Schon die Kanzlerin hatte sich in diesem Jahr für eine Datentransparenz ausgesprochen. Außerdem fordern sie mehr Mut zu Standardisierung.

Quelle

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