Daimlers Pläne für Immendingen

Auf einer politischen Veranstaltung gab der CEO von Daimler, Dieter Zetsche, Einblicke in die Pläne für Immendingen.

Während der Konkurrent, BMW, seine Anstrengungen bezüglich des Autonomen Fahrens in Unterschleißheim bündelt, plant man bei Mercedes-Benz offenbar etwas ähnliches.

Auf einem CDU Empfang in Tuttlingen, nahe des Forschungszentrums Immendingen, erklärte Zetsche, dass man 300 neue Stellen in Immendingen schaffen werde. Das spezielle Testfeld für Vernetztes und Autonomes Fahren – die Bertha Fläche – ist inzwischen fertig geworden. Der Standort werde beim Wandel eine “entscheidende Rolle spielen“, bei dem das Car-Sharing eine zentrale Rolle einnimmt.

Dafür werde man noch mehr Investitionen tätigen, so Zetsche in Tuttlingen. Vor allem in der Form des Ankaufs von Innovationen, was in der Regel mit Startup-Käufen oder Wettbewerben umgesetzt wird. Das Autonome Fahren werde in Form von Robotertaxis bis 2020 kommen, so der Daimler Chef. Aber auch das wird Geld kosten, wie jüngst auch der CEO von Ford verkündete.

Die anderen Hersteller, wie BMW oder VW, haben das Jahr 2021 im Fokus, wenn es um die Bereitstellung des Autonomen Fahrens geht. Gemein ist allen, dass dafür noch einige finanzielle Anstrengungen unternommen werden müssen. Aber auch die Politik muss handeln und daher fordert Zetsche den Ausbau des Mobilfunks in Deutschland.

Nach seinem vorangegangenem Ruf nach rechtlicher Regelung, erschien Dobrindt mit einer inzwischen ratifizierten Gesetzesvorlage zum automatisierten Fahren. Zuletzt setzte sich Daimler auch für eine Harmonisierung der internationalen Verkehrsregeln ein, was das Autonome Fahren beschleunigen würde.

Derzeit wird 5G in Deutschland getestet, was auch für das Autonome Fahren eine entscheidende Rolle spielt. Und für die flächendeckende Bereitstellung des Autonomen Fahrens brauche es zudem die rechtlichen Rahmenbedingungen auf EU Ebene.

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