Continental: Steuergerät & Lidarsensor

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Der Zulieferer Continental entwickelt mit Hilfe eines zentralen Steuergeräts und eines Lidarsensors ein neues Umfeldmodell für Autonomes Fahren.

Das neue Modell soll das Autonome Fahren voranbringen, denn eine verlässliche Einschätzung der Umwelt ist ein wesentlicher Bestandteil der Technik. Das von Continental entwickelte Modell beinhaltet alles im 360 Grad Modus. Wie fast alle Branchenbeteiligten will man dafür die Sensordaten kombinieren, was einer hohe Rechenkapazität und einer sicheren Steuerung bedarf. Derart kann das Auto die Umwelt wahrnehmen und sich darin bewegen.

Continental 3D Flash Lidar mit Sensorchip

Continental 3D Flash Lidar mit Sensorchip

Für die bessere Wahrnehmung hat Continental einen Lidar am Start, den man schon im März vorgestellt hatte. Dieser 3D Flash Lidar kommt ohne mechanische Teile aus, was es auf der diesjährigen CES inzwischen mehrfach gibt. Der Lidar von Continental scannt die Umgebung auf eine Distanz von bis zu 200 Metern – 30 Mal in der Sekunde. Die Serienproduktion ist für das Jahr 2020 eingeplant. Statt einer Spektralkamera, für die Lichtanalyse, hat der Lidar einen eingebauten Empfangschip.

Die anderen Sensoren, wie Radar oder Kamera, dienen dem Abgleich und der Redundanz. Wenn also der Lidar ausfällt, ist das Auto nicht gleich taub und blind. Die Daten sammeln sich in einem zentralen Steuergerät, das das hohe Datenvolumen analysiert. Continentals zentrales Steuergerät trägt den Namen „Assisted & Automated Driving Control Unit“. Das mit einer hohen Rechenkapazität ausgestattete System erlaubt eine Emulation des Umfeldmodells mit einer 50fachen Berechnung pro Sekunde.

Die Assisted & Automated Driving Control Unit besteht aus verschiedenen CPUs, welche zentral angesprochen werden. Bis 2019 will Continental eine skalierbare Produktion mit der Datensicherheitsnorm ASIL-D im Portfolio haben, inklusive der Sensorik.

Pressemitteilung

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