Continental & die intelligente Kreuzung

Der Zulieferer Continental zeigt auf der CES die Technik, um die Kreuzung intelligent zu machen.

Continental zeigt auf der anstehenden CES 2018 seine intelligente Kreuzung vor, um die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen. Dafür bedient man sich der Sensoren und der Vernetzung der Fahrzeuge, was man auch in China vorantreibt.

Continentals Intelligente Kreuzung

Continentals Intelligente Kreuzung. Quelle: Continental

Die intelligente, weil mit Sensorik und verarbeiteten Algorithmen ausgestattete, Kreuzung wurde im vergangenen Oktober auf dem Testgelände von Continental in den USA getestet. Auf dem Areal in Brimley im US-Bundesstaat Michigan gelang das Konzept, was anschließend auf einer Kreuzung in Columbus im US-Bundessstaat Ohio nachgebaut wurde.

Die Kreuzung ist eine Unfallschwerpunkt, wobei es auch hier oftmals am Menschen liegt. Unübersichtlichkeit und fehlende Aufmerksamkeit sind nicht selten die Ursache für Unfälle an der Kreuzung. Allein in den USA geschehen 51 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden an Kreuzungen und daraus ergeben sich 28 Prozent der Verkehrstoten.

Die Lösung sieht Continental in der Vernetzung der Fahrzeuge in Kombination mit Sensorik an der Kreuzung. Die Sensorik überwacht die Kreuzung und wertet das Verhalten der Passanten, Radfahrenden und Autos aus. Kommt es zu einer gefährlichen Situation, werden die gefährdeten Verkehrsteilnehmenden per DSRC gewarnt. Der Schwerpunkt soll auf dem Schutz von Passanten und Radfahrenden liegen.

Daher sollen die Algorithmen so programmiert werden, dass sie Sichthindernisse für Sensoren durch Berechnungen eliminieren. Zur Sensorik gehören denn auch verschieden Systeme, wie Kamera-, Radar- und Lidarsysteme. Aber es brauche auch eine kritische Masse an vernetzten Fahrzeugen.

Die Sensordaten werden auch zur Entwicklung einer besseren Verkehrsführung herangezogen, so die Pressemitteilung.

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