ConnectedDrive – Assistenten & Services | BMW

Der Autohersteller BMW hat sein eigenen System zur Vernetzung von Fahrzeugen: ConnectedDrive. Hier eine Auflistung der Assistenten in den BMW Modellen.

Das System für Vernetztes Fahren bei BMW heißt ConnectedDrive, was eine Auswahl an Fahrassistenzsystemen und Dienstleistungen in dem Bereich implizieren. Die dafür zugrundliegende Funk-Technik ist das LTE-Internet.

BMW i3

Connected Drive | Fahrassistenzsysteme von BMW

Neuere BMW Modelle haben einige Sensorik eingebaut, dazu gehören Radar, Kameras, Ultraschall und Infrarotsensorik – in mehreren Teilen der Fahrzeuge. Zu den bisher implizierten Fahrassistenten im BMW gehören die Folgenden:

  • Parkasssistent: Das System unterstützt den Fahrenden beim Einparken unter zur Hilfenahme der Rückfahrkamera, welche mit einem Weitwinkelobjektiv eventuelle Hindernisse erkennt und bei Platzmangel warnt. Die Kamera verfügt über eine Zoomfunktion, was auch den Einatz bei Anhängern erlaubt. Aber es geht auch autonom! Solange man den Parkassistentschalter drückt, fährt der BMW eigentständig bis zu 35 km/h und dann in die Parklücke – der Fahrende überwacht dies auf dem Display. Dafür haben manche BMW Modelle die sogenannte Surround View, die 270 Grad abdeckt. Diese arbeiten mittels Kameras in den Außenspiegeln, sowie Frontkameras, die auch die Seiten abdecken. Zudem sind vorne und hinten jeweils Untraschallsensoren angebraucht, die vor Hindernissen warnen. Das Park Distance Control-Ultraschallsystem (PDC) aktiviert sich selbstständig bei der Fahrt bei einem Abstand von 80 Zentimeter und wenn es steht, bei 30 Zentimeter.
  • Stau- und Gefahrenerkennungsassistent: Bei Fahrten auf der Autobahn (innerhalb der USA und Europa) bis zu 40 Km/h übernimmt das Auto das Fahren im Stau. Das System misst den Abstand zum vorderen Wagen und hält das Auto in der Spur. Mittels Radardaten weiß das Fahrzeug wann es abbremsen und wann es Gas geben kann. Vor dem Eingreifen des Fahrzeugs warnt es akustisch und optisch; reagiert der Fahrende nicht, agiert das Fahrzeug selbst. So erkennt das System Active Protection auch gefährliche Situationen und stellt das Fahrzeug darauf ein, was die Gurte, die Sitze und Fenster betrifft. Kommt es trotz Warnung zu einer durch den Aufmerksamkeitsassistent zu einem Unfall bremst das Fahrzeug kontrolliert ab.
  • Spurhalte-Assistent: Kameras behalten die Spurmarkierungen im Auge und das für maximal 50 Meter im Vorraus, wenn man die 70 Km/h erreicht. Verlässt man die Spur, ohne dies anzukündigen, also einen Blinker zu aktivieren, warnt das System mit haptischen Signalen am Lenkrad. Kombiniert mit dem Distanzregler warnt es auch beim Spurwechsel vor einer gefährlichen Situation. Sollte sich ein Auto beim Überholen im toten Winkel nähern, reagieren die Radarsensoren im Außenspiegel und warnen haptisch und visuell.
  • Lichtassistenten: Die Infrarotkameras erkennen auf erhöhte Distanz Personen und Tiere im Dunkeln und beleuchten diese entsprechend, zeitgleich erscheinen die Hindernisse farblich markiert auf dem Boarddisplay. Bei dem Einsatz von Fern- und Abblendlicht nutzt BMW ebenfalls Kameras, die im Innenspiegel verbaut sind. Sie agieren auf die Lichtverhältnisse im Straßenverkehr und beeinflußen die eigenen Lichtquelle, sodass kein Gegenverkehr geblendet wird. Auf einer Distanz von bis zu einem Kilometer kann das System scannen und entsprechend über die Lichtstärke entscheiden. Andere Systeme verzichten ganz auf das Ablendlicht, welche auf 400 Meter Weite mögliche Gefahren erkennen. Mit dem System Side View speichert man den Verkehr auf Kreuzungen durch Kameras. Das Bild wird auf dem Display angezeigt, was bei manchen Modellen ein HUD ist (Head-Up-Display). Auf letzteren werden alle wichtigen Infos innerhalb des Sichtfelds angezeigt, sodass der Fahrer möglichst wenig abgelenkt wird.
  • Schildererkennungsassistent: Darf man überholen? Wie schnell darf man fahren? Die Kamera im Innenspiegel des BMW erkennt die Verkehrsschilder und stellt entsprechende Hinweise auf beispielsweise dem HUD dar.

Die Services von BME Connected Drive werden über das Smartphone oder den Bordcomputer, respektive über die Apps dargestellt. Ein immer relevanter werdender Faktor bei der Fahrzeugvernetzung ist die Optimierung und Verbesserung der Instandhaltung, also wann muss der Wagen in die Werkstatt für einen Ölwechsel, Gesamtcheck oder Bremserneuerung. Was vielleicht künftig auch für die Kfz-Versicherung relevant wird.

Das Fahrzeug erkennt selbstständig welche Wartung nötig ist und die Daten werden automatisch übermittelt; per Knopfdruck kann man einen Termin ausmachen.  Das ist für Unternehmen mit einem Fuhrpark genauso interessant, wie für die Privatperson – eine regelmäßige Wartung des Fahrzeugs verhindert größere Probleme und vergünstigt die Instandhaltung.

Künftig wird dadurch aus die Werkstattsuche vereinfacht, was aber auch eine Bevorzugung bestimmter Werkstätten oder Vernachlässigung anderer Werkstätten mit sich bringen könnte. Ob das eine Suche, wie bisher, obsolet macht, bleibt eine Frage der Abhängigkeit. BMW hat auch eine Funktion implementiert, die einen Werkstattbesuch eventuell vermeiden lassen: BMW TeleServices, dabei ruft man im Notfall über das ConnectedDrive-Menü die Pannenhilfe und erhält eine Ferndiagnose, die bei bestimmten Fehlern eine sofortige Lösung anbietet.

Zudem soll das Auto über das Smartphone auch vorgeheizt oder gefunden werden können, was aber auch andere Dienste benötigt, die vorhanden sein müssen. Natürlich sind Navigationssysteme und eine Echtzeit-Vekehrsinformationsvermittlung im Portfolio enthalten.

BMW-Überblicksseite zu den Systemen.

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