Bosch & TomTom – Radarbasiertes Kartenmaterial

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In Kooperation zwischen Bosch und TomTom erstellt man sein Kartenmaterial mit Radarsignalen.

Die beiden kooperieren schon seit einiger Zeit und haben diese auch gelegentlich vertieft. Im Ergebnis hat man nun ein Verfahren entwickelt, womit man mittels Radarsensorik Kartenmaterial erstellen kann.

Radar zur Kartenerstellung Quelle Bosch

Radar zur Kartenerstellung. Quelle: Bosch

Wie die beiden Unternehmen mitteilten, ist ein Durchbruch gelungen, um die Methodik zu nutzen. Das Kartenmaterial für das Autonome Fahren muss exakt und aktuell sein. Derzeit werden die vor allem mittels Lidartechnik und Kamerasensorik gewonnen. Bosch und TomTom setzen auf Radar, der viel günstiger als Lidar und zuverlässiger als Kameras ist.

Das neue System soll auf wenige Zentimeter genau sein. Zudem werden die Daten der Radar Road Signature nur fünf Kilobyte pro Kilometer ausmachen, was an die Cloud übermittelt wird. Die Datenmenge von Videoaufnahmen ist sehr viel höher. Außerdem reicht der Radarsensor weiter, als die Videokamera.

Das System soll ab 2020 in Europa und den USA die Kartenerstellung übernehmen. Die Daten werden von TomTom in deren Material übernommen Die Radarsensoren arbeiten mit 77 GHz und blicken bis zu 250 Meter weit. Es ist auch der Sensor für einige Assistenzsysteme im Auto.

Das Bosch Kartenmaterial besteht aus drei Schichten: Lokalisierungs-, Planungs- und die Dynamikschicht. Die erste dient der Verortung der Autonomen Fahrzeuge, die zweite braucht das Auto für die Streckenberechnung – wofür auch die Verkehrszeichen oder die Kurvenradien vermerkt sind – und auf der letzten Schicht wird das aktuelle Verkehrsgeschehen implementiert. Gemeinsam helfen sie dem Autonomen Fahren der Orientierung.

Mitteilung

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