Bosch & Motorradvernetzung

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Zum besseren Schutz der Motorradfahrenden hat Bosch eine Motorrad-Auto-Kommunikation entwickelt.

Mit den steigenden Temperaturen, mehren sich auch die Motorradfahrenden auf den Straßen. Doch diese Gruppe der Verkehrsteilnehmenden ist besonders gefährdet. Das Risiko, bei einem Unfall auf einem Motorrad getötet zu werden, ist 18 mal so hoch, wie in einem Auto. Das liegt vor allem daran, dass viele Bikes übersehen werden. Allein 2016 starben in Deutschland etwa 600 Personen bei einem der 30.000 Motorradunfälle.

Bosch Motorradvernetzung Quelle Bosch

Bosch Motorradvernetzung. Quelle: Bosch

In Kooperation mit den Unternehmen Autotalks, Cohda Wireless und Ducati entwickelte Bosch eine Kommunikation zwischen Auto und Motorrad. Das Konzept nennt Bosch ein „digitales Schutzschild“. Es soll die Sicherheit erhöhen und etwa ein Drittel der Unfälle mit einem Motorrad vermeiden helfen.

Die Kommunikation, also der Datenaustausch, zwischen den Fahrzeugen soll zehn mal in der Sekunde erfolgen. Dazu gehören Informationen zur Fahrzeugart, zum Tempo, zur Position und zur Fahrtrichtung. Damit weiß das System über etwaige Motorräder auf der Strecke Bescheid. Sollte sich daraus eine Gefahr ergeben, wie dass es sich im Toten Winkel oder hinter einer Kuppe befindet, warnt das System sowohl den Pkw, als auch das Motorrad davor. Die Warnung erfolgt akustisch und visuell.

Die Datenübertragung erfolgt via WLAN, genauer via pWLAN (ITS G5). Die Sendezeit dauert nur wenige Millisekunden, so dass die Informationen rechtzeitig ankommen. Da alle Fahrzeuge Daten bei diesem Szenario senden und empfangen, auch diejenigen die stehen, dienen sie auch als Relais-Station. Derart können sie alle relevanten Informationen an die entsprechenden Stellen verteilt werden (Multi-Hopping).

Mitteilung

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