Bosch Mobility Solutions | Kolloquiums Erkenntnisse

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Der Zulieferer Bosch hat über zwei Tage Einblicke in sein Tun gewährt, dabei sind auch einige Äußerungen gefallen.

Auch wenn einige Medien davon sprechen, dass Bosch in fünf Jahren das Autonome Fahren auf die Straße bringen möchte, so meinte Bosch jedoch das Hochautonome Fahren auf dem Internationalen Motorpressekolloquium. In diesem Zeithorizont liegen auch andere Unternehmen wie Mercedes-Benz. Bosch will aber schon auf der Autobahnauffahrt die Autonomie bis 2020 ermöglichen. Tests dazu laufen in den USA und in Deutschland auf der A 81 bereits seit 2013.

Bosch Autonomie Definitionen

Bosch sei nun aber auf dem Sprung von der Teil- zur Hochautonomie der Fahrzeuge, man habe die Technik für das autonome Bremsen, autonome Lenken, den Antrieb, die Sensorik, die Navigationsfähigkeit und eben die vernetzte Telemetrie. Zudem sei eine Redundanz eingebaut, für den Fall, dass ein System ausfällt. Zur Vermeidung von unabsichtlicher Aktivierung des autonomen Autobahn-Assistenten, müssen zwei Buttons zeitgleich gedrückt und gehalten werden.

Dazu erklärte Bosch, dass es noch ein langer Weg bis zur Hochautonomie sein wird, auch wenn sich am Horizont das Autonome Fahren abzeichnet. Das läge nicht nur am fehlenden rechtlichen Rahmen (vor allem mit Blick auf die Wiener Konventionen), sondern auch an der Technologie und in der HMI (siehe Glossar) und dem damit verbundenen Vertrauen der Menschen in die Technik. Daher gibt es für jede Aktion des Systems eine Rückmeldung an den Menschen. Von zentraler Bedeutung dabei ist die Transition – also die Übergabe der Steuerung an die Maschine oder an den Menschen. Das System meldet seine Bereitschaft an und das Interface ist intuitiv gestaltet, wobei man die HuDs Anzeigen auch selbst zusammenstellen kann.

In Sachen Vernetzung will man die Car2X Kommunikation verstärken, da sie der Car2Car Kommunikation überlegen sei. Diese Entwicklung sei unausweichlich und entscheidend für das Überleben in der Branche. Bosch’s Connected Horizon weiß um die Topographie und des Streckenverlaufs, womit es Justierungen zur Spritersparnis und zur Komforterhöhung vornehmen kann. Teil der Vernetzung ist auch die Smartphone Integration samt Apps. Auch dem Inneren widmet sich Bosch, so soll verstärkt das Internet im Auto und im Heim Einzug halten. Das Stichwort ist das Internet der Dinge (IoT), wobei man auf Sensorik, Service und Software setzt. Die Anzahl der Elektroautos wird bis 2025 rund 15 Prozent betragen, dabei spielt die Vernetzung durch Effizienz eine wichtige Rolle. Jedoch glaubt man weiterhin an die Dominanz von Verbrennungsmotoren. Die digitale Vernetzung ermögliche zudem eine Vielzahl neuer Services, welche über die Cloud abgewickelt werden. Dazu zählen auch Telemetrie-Services für das Flottenmanagement.

Was den Datenschutz angeht, so verspricht man Transparenz und Datensicherheit. Dabei habe man ein mehrstufiges System aus Hard- und Software, welche dem Standard ISO 26262 entspricht. Dabei spricht man sich für Privacy by Design aus.

Zur Optimierung der Reparatur, setzt Bosch auf Augmented Reality, wobei die Arbeitenden über Touchscreens entsprechende Infos von dem Schaltplan bis zu vermuteten Schwierigkeiten eingeblendet bekommen – so auch Fahrende über die Windschutzscheibe bezüglich des Verkehrs.

Die Sicherheit sei ein wichtiger Faktor und die moderne Automobiltechnologie könnte bis zu 37 Prozent der Unfälle hierzulande reduzieren. In 90 Prozent der Unfälle ist menschliches Versagen der Grund.

Pressemitteilung

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