BMW Motorrad mit eCall

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BMW integriert in seine Motorräder den eCall – automatische Nothilfesignal bei Unfällen.

Bei Autos wird der eCall in den nächsten Jahren zur Pflicht. Derart muss jeder Neuwagen mit einem eCall System ausgestattet werden. Derzeit gibt es einige auf dem Markt, denn die Hersteller haben meist ihr eigenes und auch die Versicherungsindustrie will ein eCall System anbieten. Die hieraus gezogenen Daten sind für die gesamte Branche interessant.

Motorrad eCall BMW

Der Grund für die Verpflichtung liegt in der schnellstmöglichen Hilfe-Entsendung bei einem Unfall. Und gerade Motorrad-Fahrende sind häufig in schwere Unfälle verwickelt. Die Rettungsdienste können derart, so BMW, bis zu 50 Prozent schneller am Unfallort sein. Insgesamt, so schätze die EU, werden damit bis zu 2.500 Leben gerettet – von den finanziellen Einsparungen abgesehen.

Zu den übermittelten Daten beim BMW eCall für Zweiräder gehören die Positions-, sowie die Zieldaten, damit man die Fahrtrichtung, beispielsweise auf der Autobahn, übermitteln kann. Bei einem Sturz werden die Daten automatisch und ohne Zeitverlust übermittelt. Bis zum Eintreffen der Rettungsdienste wird man mit einem Call Center verbunden.

War der Sturz nur leicht, kann man den Notruf innerhalb der ersten 25 Sekunden deaktivieren. Wenn man den eCall Knopf selbstständig aktiviert, wird man ebenfalls mit dem Call Center verbunden. Bei versehentlichem Drücken des Schalters am rechten Lenker, kann man durch die Deaktivierung der Zündung, den Ruf beenden. Derart funktioniert der eCall von BMW nur bei eingeschalteter Zündung.

Ein System an Sensoren misst die Erschütterungen des Motorrads, woraus es einen Unfall oder beispielsweise ein Hindernissprung erkennt. Die Sensoren teilen sich in Crash- und Schräglagen-Sensoren auf. Das Micro und ein Lautsprecher befindet sich ebenfalls im Lenker, beim eCall Schalter.

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