BMW-Kooperationstests beginnen im Sommer

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Die Kooperationsgruppe um BMW will ab diesem Sommer Autonomes Fahren auf den öffentlichen Straßen testen.

Der Kooperation, die sich vergangenes Jahr gegründet hat, gehören neben BMW, auch Intel, Mobileye und Delphi an. Letztere sind aber bei diesem Auftritt nicht vertreten gewesen.

BMW in Las Vegas

BMW in Las Vegas

Gemeinsam will man bis 2021 das Autonome Fahren mit dem BMW iNEXT etablieren. Interessanterweise spricht die Pressemitteilung im Anschluss davon, dass man nach 2021 hochautomatisierte Modelle aller BMW Marken etablieren wird.

Im Ergebnis der bisherigen Kooperationsarbeit hat man eine skalierbare Architektur entwickelt, die auch andere Hersteller nutzen können. Auf der CES hat man nun die entsprechenden Tests angekündigt.

Die Flotte, bestehend aus 40 Fahrzeugen des Modells 7 von BMW, werden nun weltweit auf den öffentlichen Straßen getestet. Den Anfang macht man in Europa und den USA. Da man seine Autonomes-Fahren-Aktivitäten in Unterschleißheim bündelt, wird wohl auch dort, respektive in München getestet; was man bereits angekündigt hat. In den nächsten Jahren wird man Teile der Hard- und Software der Öffentlichkeit preis geben, um die Entwicklung voranzutreiben.

In den zurückliegenden sechs Monaten, so der Chef von Mobileye, habe man bedeutende Fortschritte gemacht, um das Autonome Fahren für die Autobahn und die Stadt bereitzustellen.

BMW fokussiert sich dabei auf die Fahrkontrolle und die Analyse der Sicherheit mit u.a. Simulationen. Darüber hinaus integriert man die Systeme in die Fahrzeuge. Intel liefert die Rechenkapazität, samt Intel Go – als Entwicklungs- und Recheneinheit zur Fusion der Sensordaten, sowie bei der Umfeldberechnung, der Strecken- und der Entscheidungsfindung.

Intel Go wird außerdem in den Rechenzentren eingesetzt, wobei das System das Kernstück der Künstlichen Intelligenz sein wird und auch zur Simulation dient. Mobileye liefert den neuen EyeQ5 Prozessor, der weniger Strom verbrauchen soll. Dieser soll die zentrale Recheneinheit in jedem Fahrzeug darstellen. Bei der kürzlich verkündeten Kooperation mit Lucid Motors, hieß es, dass dieser EyeQ5 Prozessor gerade in der Entwicklung sei.

Des Weiteren werden BMW und Mobileye Lösungen für die Sensorfusion entwickeln – also die Zusammenfassung von Kamera-, Radar- und Lidar-Sensoren. Außerdem will man zusammen die Künstliche Intelligenz ins Auto bringen.

Auf der CES zeigt BMW auch seine Vorstellung vom Interieur des Autonomen Wagens. Im Zentrum steht das Infotainmentsystem ConnectedDrive. Künftig wird auch Amazons Prime Now verfügbar sein. Die Steuerung soll intuitiv sein und über HuDs, Sprach- und Gestensteuerung verfügen. Für die Sprachsteuerung bedient man sich des Microsoft Systems Cortana.

Bei der Vernetzung setzt man auf die Cloud und auf Personalisierung. Die Strecke wird mit Informationen gefüttert, die man durch Gestik abrufen kann. Zeigt man auf ein Gebäude werden die darüber verfügbaren Informationen eingeblendet.

Des Weiteren hat man ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Dabei kann man seinen BMW nach eigenen Wünschen mittels einer 3D Augmented-Reality zusammenstellen. Dies betrifft die Modelle i3 oder i8. Mit der Technik wird ein 3D Bild auf dem Smartphone visualisiert, das man „begehen“ kann. Derart kann man die Türen oder den Kofferraum öffnen.

Pressemitteilung

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