Berylls Studie zum Vernetzten Fahren

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Dem Thema Connectivity oder eben Vernetztes Fahren widmet sich die neueste Berylls Studie mit dem Titel „Car Connectivity Compass 2015“.

Offensichtlich hemmt das Thema Datenschutz in Deutschland die Bereitschaft zur Vernetzung, während die Zustimmung in China bleibt. Befragt wurden im Auftrag von Berylls rund 2.000 Personen aus Deutschland und China.

Die Offensive der Vernetzung hat inzwischen fast alle Autohersteller erfasst, sei es ConnectedDrive von BMW oder Ford mit Sync, inzwischen in der dritten Generation.

Die Studie ergab, dass sich in China 76 Prozent über ein Vernetzungsangebot informieren, tun dies in Deutschland nur 57 Prozent – was einen leichten Rückgang gegenüber 2013 bedeutet. Einzig bei dem BMW Unternehmen Mini hat sich eine Steigerung eingestellt. Von Berylls Sicht aus, bedarf es besser Werbung der Autohersteller.

Jedoch werden bekannte Automarken, vor allem Deutsche auch in China, am Ehesten wahrgenommen. In Deutschland punktet vor allen anderen BMW, in China ist es Audi. Diesen Unternehmen wird auch die meiste Kompetenz zugerechnet.

Auf die Frage der Kosten für die Vernetzungslösungen sind 74 Prozent in Deutschland und 94 Prozent in China bereit Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Vor allem Sicherheits- Navigations und Wartungsdienste finden Gegenliebe.

Für Paketangebote ist man in Deutschland bereit rund 200 Euro bereit auszugeben, was gegenüber 2013 ein Minus von bis zu 200 Euro ist. In China hingegen ist man bereit, bis zu 500 Euro on top dafür auszugeben. Für die Studienmachenden bedeutet das, dass die Zahlungsbereitschaft volatil, also Höhen und Tiefen unterworfen, sei.

Zwar zähle es in beiden Ländern nicht zu einem Kaufkriterium, doch sei das Interesse bei Ausbleiben des Angebots noch geringer.

Neben den Mehrkosten würden in Deutschland 32 Prozent und in China 67 Prozent Vernetzung als Sonderausstattung bestellen. Daher, so Berylls, sollten Hersteller ihre Vernetzungsangebote auf die Markentreue übertragen.

Auf die Frage, woher die Personen überhaupt von Vernetzungsangeboten wüßten, gaben Deutsche vor allem das Umfeld an, in China ist es das Autohaus. Bei der Informationsbeschaffung ist beiden Ländern der Hersteller als Quelle lieb.

Zum Umfang gaben alle Befragten an, dass sie zu 70 Prozent die Basisversion kaufen würden und später nachrüsten wollten. Dabei würde man lieber bei Bedarf bezahlen, also mieten, statt kaufen.

In puncto Datenschutz gibt es aber klare Differenzen zwischen China und Deutschland. 51 Prozent in China und 32 Prozent in Deutschland würden eine Verarbeitung der Daten akzeptieren. Was ebenfalls leicht rückläufig für Deutschland ist. Wenn es um einen Mehrwert geht, würden in Deutschland 56 Prozent mitmachen, in China aber 95 Prozent.

Studie zum Download auf berylls.com

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