Berylls: Stadt & Autonomes Fahren 2035

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Das Unternehmen Berylls hat eine Studie zur Vermarktung des Autonomen Fahrens unternommen, dernach der Umsatz 2035 bei 1.6 Billiarden Euro liegen soll.

Für das Jahr 2035 prognostiziert man rund 8,4 Milliarden Menschen auf Erde, was sich auch auf den Verkehr und die Umwelt auswirken wird. Dabei werden 62 Prozent der Menschen in Städten wohnen, so die UNO. Für die Studie hat Berylls 200 Metropolen unter dem Faktor des Autonomes Fahrens untersucht.

Berylls Prognose 2035 AF

Berylls Prognose 2035 AF. Quelle: Berylls.

Im Jahr 2035 werden 28 Prozent der Fahrten in der Stadt autonom vorgenommen – mittels Sharing-Modellen. Denn auf Grund des zunehmenden Verkehrs, werden immer mehr Städte für den motorisierten Verkehr gesperrt. Das spiegelt sich auch in den Verkehrszahlen: So haben sich die Staus in den letzten Jahren durchschnittlich um 13 Prozent erhöht, was allein in den USA zu Kosten von 110 Milliarden Euro pro Jahr führte.

Angesichts der Verschuldungslage der Städte geht es also um eine kostengünstige und effiziente Gestaltung der Mobilität. Hierbei sollen Car-Sharing und Ride-Sharing Konzepte die Lösung bieten.

Derartiges findet sich bereits in mehr als 1.500 Städten und macht schätzungsweise acht Milliarden Fahrten aus. Dennoch ist der Marktanteil gering, da die meisten Fahrten mit dem privaten Auto gemacht werden.

Dabei ist der Kostenfaktor entscheidend. Der Studie nach sind 60 Prozent der Kosten auf die Fahrenden zurückzuführen, was beim Autonomen Fahren wegfällt. Derart sollen Kilometerpreis von 20 Cent bis 45 Cent möglich werden und damit den Massenmarkt erobern.

Das Konzept der Robotertaxen wird durch Algorithmen optimiert und damit die Kapazität erhöht. Neben dem Robotertaxi, glaubt man an den Erfolg des Geschäftsmodells des Pooling-on-Demand (Bus On-Demand) und des Car2Come. Bei letzterem fährt das Auto zwar per Bestellung autonom zur Kundschaft, diese kann aber zwischen Manuellem und Autonomem Fahren wählen.

In drei Faktoren berechnet man den Markt für das Jahr 2035: Bevölkerungsentwicklung, Inflation und das Bedürfnis nach Mobilität. Demnach steigt das Mobilitätsbudget von derzeit 3,6 Billionen Euro auf 8,1 Billionen bis 2035. Das Autonome Fahren macht 13 Prozent aller urbanen Fahrten aus und erwirtschaftet 1,6 Billionen Euro.

Die Entwicklung erfolgt dabei nicht gleichmäßig, sondern bricht zwischen den Industrie- und anderen Ländern wegen der Infrastruktur auf. Das Autonome Fahren hat dann in Europa einen Marktanteil von 15 Prozent, Nordamerika 22 Prozent und China 28 Prozent.

Derart geht man bei Berylls davon aus, dass das Autonome Fahren die Mobilität der Stadt ergänzen, aber nicht dominieren wird. Die Automatisierung wird zunächst den Schienenverkehr und dann die Busse erfassen. Bis 2035 sollen 50 Prozent der Busse in den Städten von selbst fahren können.

Auch diese Studie geht davon aus, dass die Städte und Kommunen sich frühzeitig auf den Wandel einstellen müssen. Wer nicht vorsorgt wird durch die Verkehrsstaus an Attraktivität verlieren. Aber kümmert man sich, so verspricht die Studie Vorteile für die Menschen und die Kommunen. Die Autonome Mobilität soll nicht so viel kosten, mehr Komfort bieten und der öffentliche Nahverkehr spart durch Automatisierung ein. Der Betreiber der Öffentlichen muss künftig auch nicht mehr die Stadt sein.

Die Autonomen Fahrzeuge sind länger ausgelastet und haben nur maximal 30 Prozent Leerfahrten. Bis 2035 könnten weltweit 23 Millionen Pkws eingemottet oder einem Sharingmodell zugeführt werden. Dabei werden sich nach Ansicht der Studie, die Modelle durchsetzen, die einen Komplettservice anbieten. Die Autohersteller werden zu Mobilitätsanbietern, um neue Geschäftsmodelle zu erreichen.

Am Schluss fordert man die Politik auf zu handeln, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Hier die komplette Studie.

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