Berylls: Simulation von E-Robotertaxis in München

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Eine Simulation zur Frage, wie elektrische Robotertaxis das urbane Geflecht Münchens verändern – von Berylls.

Das Unternehmen Berylls gibt regelmäßig Studien, auch zum Thema Autonomes Fahren, heraus. Bei dieser Studie hat man sich der Stadt München angenommen, wie zuletzt auch das Fraunhofer IAO mit der Zukunftsschau München 2040+.

Autonomes Robotertaxi Quelle Berylls

Autonomes Robotertaxi Quelle Berylls

Die Berylls Studie sieht die Technologie auf Basis der Akzeptanz einer „visionären Gesellschaft“. Die Digitale Transformation in der Stadt besteht aus der Elektro-Mobilität, dem Autonomen Fahren und der Shared Economy. Im Zentrum steht dabei die Vernetzung von Kunde und Fahrzeug.

Die Autonomen Fahrzeuge würden dann allen Menschen zur Verfügung stehen und wären elektrisch angetrieben. Die Abdeckung wäre flächendeckend. Es ergäben sich, so die These, Vorteile in puncto Luftqualität, Lärm, Stau und Verkehrssicherheit. Die Frage ist nun, ob das realistisch ist. Wie kann man eine effizienten, bequemen und günstigen Mobilitätsdienst für München mit Autonomen E-Autos anbieten?

Mittels einer Simulation werden diese Bedingungen erfüllt, inklusive der entsprechenden Infrastruktur, Skalierung und Nachfrageszenarios. Die Autos im Modell sind Zweisitzer, mit einer Reichweite von 150 Kilometern. Eine Ladung, so die Vorstellung, dauere ca. 30 Minuten.

Das Ergebnis wird in drei Szenarien dargestellt. Das erste verfügt über 10.300 Fahrzeuge, mit 372.000 Fahrten auf durchschnittlich etwas über fünf Kilometern Strecke. Ein Auto würde 211 Kilometer fahren, wobei sich die Fahrleistung des Verkehrs insgesamt um 15 Prozent erhöhen würde. Die Fahrzeuge wären aber zu 51 Prozent ausgelastet.

Mit 18.000 Autonomen Autos in Szenario 2, erreicht man mehr und längere Fahrten, bleibt aber bei den 211 Fahrkilometern pro Person. Der Anstieg der Fahrleistung betrüge 14 Prozent bei gleicher Auslastung.

Das Szenario drei berechnete mit 34.000 Fahrzeugen eine doppelt so hohe Fahrtenzahl. Über eine Millionen Fahrten pro Tag, bei fast 6,5 Kilometern und 234 Kilometer pro Tag und Fahrzeug. Das Fahrvolumen würde sich um 16 Prozent erhöhen, die Auslastung läge dann bei 55 Prozent.

Die Studie empfiehlt das zweite Szenario, da man sich davon eine höhere Auslastung der Autos verspricht. Derzeit betrage sie fünf Prozent. Mit einer Wartezeit von drei Minuten wäre es bequem und mit 0,16 Euro pro Kilometer entspricht es den Kosten des Öffentlichen Nahverkehrs. Die Kilometerkosten für das private Auto wird mit 30 Cent berechnet, was in allen Szenarien günstiger wäre. Bei dem Verkehrsvolumen hat man Zeiten zur Parkplatzsuche herausgehalten. Die Leerfahrten der Robotaxen würde man auf 15 Prozent schätzen.

Man kann anhand des Modells auch die Verkehrsbelastung und die Hauptrouten berechnen. Damit lässt sich auch erkennen, wo Ladestationen nötig sind. Die meisten Ladesäulen sind zwischen 6 Uhr und 8 Uhr morgens frei.

Studie als PDF

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