Berufsbild Fahrende

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Der Zulieferer Continental hat in der Continental-Mobilitätsstudie 2016 die Lkw Fahrenden untersucht: Automatisierung ist kein Wunsch.

Mit der Digitalisierung und dem Autonomen Fahren wird sich die Berufswelt ändern, so auch die jüngste Studie von Juniper Research. Der Studie zufolge, ist das Berufsbild der Fahrenden, allen voran die Taxibranche, auf dem absteigenden Ast.

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Nun hat Continental in seiner Mobilitätsstudie 2016 den Berufsstand der Lkw Fahrenden befragt. In den Ergebnissen spiegele sich der Wunsch nach Unabhängigkeit. So geben 75 Prozent der Befragten an, dass Fahren Spaß mache. Lediglich 15 Prozent sind aus Mangel an Optionen zu dem Job gekommen.

Über die Hälfte der Fahrenden, 55 Prozent, wollen das Fahrzeug selbst steuern und darüber bestimmen. Noch mehr, 67 Prozent, wollen sich diese Freiheit unbedingt erhalten. Dies würde sich auch durch bessere Technik und entsprechende Sicherheit nicht ändern.

Zum Arbeitsaufwand und zu den Pausen äußerten sich 64 Prozent zufrieden, auch die Arbeitszeit wurde von etwas über der Hälfte gut bewertet. Probleme gibt es vor allem bezüglich der Stellplätze, worüber sich 56 Prozent beschweren. Noch kritischer wird der Straßenzustand gesehen – zu 90 Prozent.

Da Kraftfahrende immer schwerer zu finden seien, versuche man Leute mit einem besseren Arbeitsumfeld zu bekommen. Etwa 20 Prozent sind unzufrieden mit dem Komfort in der Kabine und rund 25 Prozent mit der Kommunikationstechnik.

Zwar wünschen sich vor allem erfahrene Fahrende mehr Assistenzsysteme, doch die Automatisierung wird nicht gewollt. Da mit dem digitalen Wandel und der Etablierung des Autonomen Fahrens, das Fahren des Lkws aber zur Nebensache wird, werden neue Tätigkeiten dazugehören, wie beispielsweise das logistische Management oder Kontrollaufgaben.

Pressemitteilung

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