Bain: Autonomes Fahren kommt morgen, heute sind es Assistenzsysteme

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Das Beratungsunternehmen Bain & Company hat eine Studie bezüglich des Autonomen Fahrens veröffentlicht.

Das Unternehmen Bain & Company ist in der Branche der Managementberatungen tätig. Mit Blick auf die technische Entwicklung hat man sich nun mit der Zukunft des Verkehrs beschäftigt. Die Studie trägt den Titel: „An Autonomous Car Roadmap for Suppliers“.

Assistenzsysteme Continental

Assistenzsysteme Continental. Quelle: Continental

Der Trend zum Autonomen Fahren ist offensichtlich, doch wird es bis zur Marktreife noch etwas dauern. Bis dahin werden aber die Assistenzsysteme einen Siegeszug davontragen. Das wird die nächste Dekade prägen, so die Forschenden, während man an der Technik zum Autonomen Fahren forsche.

Bevor Autonome Fahrzeuge auf der Straße verkehren, müssten zunächst die Gesetze geändert werden. Bisher darf man nur auf ausgewählten Strecken testen. Und auch die Akzeptanz stellt ein Hindernis dar. Derart fürchten viele ein technisches Versagen. Aber die Menschen sind bereit mehr Geld für neue Assistenzsysteme auszugeben. Zeitgleich gibt es noch Optimierungspotential bei den Kosten durch Serienproduktion.

Daher müsste die Zulieferbranche zweigleisig fahren: Assistenzsysteme verbessern und zeitgleich an der Entwicklung des Autonomen Fahrens forschen. Der Erlös der Assistenzsysteme soll die Forschung an der Zukunft finanzieren.

Den Anfang des Autonomen Fahrens sieht man in der Beförderungsbranche, wo der Wegfall der Personalkosten neue Optionen eröffnet. Des Weiteren werden die Städte die Technik implementieren, um das Verkehrsaufkommen in den Griff zu bekommen. Als Beispiele nannte einer der Autoren der Studie die Städte Shanghai, London oder Stockholm.

Nach Analyse des Marktes durch die Bain-Studie, soll sich bis 2025 der Umsatz mit Assistenzsystemen von Zulieferern um vier Milliarden US-Dollar erhöhen – auf 26 Milliarden US-Dollar. Die Wachstumsrate pro Jahr prognostiziert man auf etwa 13 Prozent.

Im Jahr 2025, so die Studie weiter, werden rund 10 Prozent der neuen Autos hochautonom sein, vermutlich aber eher weniger. Zur Navigation dieser Technik braucht es besserer Karten und weiterer Sensoren, wie Lidar. Außerdem müssten die Daten fusioniert werden, um ein notwendiges Abbild der Umwelt zu erhalten.

Die Zulieferer der Automarkts müssen sich wandeln, wie die Hersteller auch. Sie sollten ihre Kompetenzen vor allem bei der Software-Programmierung erhöhen und auch mit klassischen Hierarchien brechen. Des Weiteren drängt mehr Konkurrenz auf den Markt, aus anderen Branchen und anderen Ländern. Daher soll man, so die Studie, auf Kooperationen setzen.

Die repräsentative Studie wurde in Deutschland, China, Frankreich, Italien, Japan, Spanien, Großbritannien und den USA durchgeführt.

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