Autonomes Fahren in Skandinavien

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Sowohl in Norwegen, als auch in Schweden, gibt es Bestrebungen das Autonome Fahren einzuführen. In Schweden gibt es aber juristische Probleme.

In Norwegen gab es bereits Tests mit den Autonomen Kleinbussen und nun plant man auch deren Einsatz, wie es weltweit vorgesehen ist. Auch in Deutschland planen immer mehr Verkehrsverbünde Autonome E-Busse einzusetzen, nicht nur in den Metropolen, sondern auch in den ländlichen Gebieten.

Navya Shuttle Bus

Navya Shuttle Bus

In Oslo will das Unternehmen Ruter solche Shuttlebusse einsetzen. Konkret will man sich schrittweise bis zu 50 Stück holen. Den Anfang will man mit 19 Bussen machen. Eine Termin für den Start des Projekts gibt es allerdings nicht.

Das Unternehmen verspricht sich davon vor allem eine Kostenreduktion, wegen des Wegfalls der Fahrenden. Diese würden, so eine Analyse, rund 50 Prozent der Kosten ausmachen.

Auch in Neuseeland sind gerade Navya Fahrzeuge eingetroffen, die am Christchurch International Airport eingesetzt werden.

In Schweden, wo Volvo das Projekt Drive Me starten möchte, ist aber das Gesetz noch nicht geschaffen. Das schwedische Verkehrsministerium (VTI) hat die Forschung bezüglich der Haftung bei Unfällen mit Autonomen Fahrzeuge abgeschlossen.

Dabei wurde offenbar, dass die strafrechtlichen Prinzipien nicht im Einklang mit den technologischen Entwicklungen im Segment selbstfahrenden Autos sind. Es gäbe im juristischen Sinne eine grundsätzliche Diskrepanz zwischen einer Person und der Autonomie qua Künstlicher Intelligenz.

Derart empfiehlt die Studie, das Konzept der Autonomie als relationalen Begriff auszulegen, da von einer Interaktion zwischen Mensch und Maschine auszugehen sei.

Quelle

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