Autonome Schifffahrt in rechtlichen Gewässern

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Ähnlich wie beim Autonomen Fahren mit Landfahrzeugen, gibt es auch bei Wasserfahrzeugen rechtliche Hindernisse bei der Einführung.

Schon seit Jahren arbeiten die Fachkräfte an der Etablierung des rechtlichen Rahmens für das Autonome Fahren, dabei sind Fragen der Ethik, der Haftung und des Datenschutzes ungeklärt. So verhält es sich auch bei den Autonomen Schiffen.

Das US-Militär hat bereits einige Modelle im Test und auch die Forschung nutzt die Technik in einem U-Boot. Das britische Unternehmen Rolls-Royce will ebenfalls Autonome Schiffe herstellen und arbeitet mit an der rechtlichen Umsetzung.

Und diese Umsetzung ist gar nicht so einfach. Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat sich in diesem Monat damit beschäftigt. Der Hauptvorteil läge wohl in der Kostenersparnis, da man kein Personal beschäftigen muss. Sollte das Schiff gekapert werden, kann es wegen fehlender Steuerung nicht bedient werden. Jedoch könnte eine Fernsteuerung eingebaut werden, sollte das Schiff sich nicht mehr selbst navigieren können.

Nach einer Allianz-Studie sollen 75 Prozent der Unfälle auf See durch menschliches Versagen entstehen; im Straßenverkehr sind es über 90 Prozent. Die Vorteile wären gegeben, so auch das Ergebnis des Verkehrsgerichtstags in Goslar. Jedoch sei die technische Entwicklung und die juristischen Fragen unklar. Daher hat man vier Empfehlungen abgegeben.

Zum Ersten sollte geklärt werden, wie die Verantwortung einer Besatzung vom Computer übernommen werden kann. Derart sollte man auch Testzonen schaffen. Tatsächlich gibt es bereits eine Testzone für Autonome Schiffe. In Norwegen öffnete vor wenigen Monaten ein solches Areal, das den Trondheimsfjord dafür nutzt.

Zum Zweiten sollte eine internationale Regelung gefunden werden. Drittens: Da man von vor allem den Gütertransport mit Autonomen Schiffen abwickeln gedenkt, sollte die Frage der Versicherung, der Haftung des Schiffes und der geladenen Güter international formuliert werden. Zu Letzt forderte man die Staaten zur Zusammenarbeit auf und empfiehlt den Anfang dafür auf der 10. Nationalen Maritimen Konferenz zu machen.

Quelle

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